Frau storniert Restaurant-Reservierung: Als sie die Stornogebühr erfährt, ist sie platt!

Melbourne (Australien) - Was für ein teurer Spaß! Lorida Quiambao wollte ihren Geburtstag am heutigen Samstag mit fünf Gästen in dem schicken Restaurant "Navi" feiern. Leider wurde die Australierin aus Melbourne am Donnerstag, gut 48 Stunden vor dem Besuch krank. Was dann passierte, verschlug Quiambao die Sprache.

Lorida Quiambao auf einem Facebook-Selfie.
Lorida Quiambao auf einem Facebook-Selfie.  © Facebook/Screenshot/Lo Jermaine (Ting)

Denn das Lokal stellte der jungen Dame eine Stornogebühr in Höhe von 1020 Australischen Dollar (rund 627 Euro) in Rechnung. "Kein Restaurant oder Unternehmen sollte diese Art von Stornogebühren einfach so verlangen dürfen", ärgerte sich Quiambao auf Facebook.

Weiter schrieb sie: "Ich habe meine Kreditkarte überprüft und ja, sie haben diesen Betrag abgebucht, ohne auch nur zu versuchen, mich zu erreichen". Stattdessen habe sie am Freitag lediglich eine E-Mail erhalten, in der sie vom Restaurant über die Gebühr informiert worden sei.

"Sie hätten wenigstens vorher mit mir sprechen können, um es zu erklären", sagte die junge Frau im Gespräch mit der Daily Mail Australia. Quiambao, die derzeit als Projektmanagerin tätig ist, äußerte durchaus Verständnis für die Stornogebühr, nicht aber für deren kuriose Höhe.

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"Sie haben mir das absolute Maximum in Rechnung gestellt", so die Australierin.

Geschichte nimmt für alle Seiten ein gutes Ende

Lorida Quiambao hat ihr Geld doch noch zurückbekommen.
Lorida Quiambao hat ihr Geld doch noch zurückbekommen.  © Facebook/Screenshot/Lo Jermaine (Ting)

Das Restaurant Navi bietet ein festes Menü an, dessen Zutaten von kleinen Produzenten und lokalen Bauernhöfen bezogen werden. Da Quiambao sechs Menüs zu je 170 Dollar bestellt hatte, wurden diese sechsmal in Rechnung gestellt. So kamen umgerechnet 627 Euro zusammen.

Nach einer guten Erfahrung mit dem Navi im vergangenen Jahr wollte die zufriedene Kundin das Erlebnis wiederholen. "Ich wollte, dass meine Freunde das auch erleben. Das ist der Grund, warum es so frustrierend ist", sagte Quiambao.

Julian Hills, Chefkoch und Besitzer des Navi, erklärte der Daily Mail Australia, dass Buchungen für Gruppen von fünf oder mehr Personen "fünf Tage im Voraus" storniert werden müssten und dass ein Tisch für sechs Personen ein Viertel der Kapazität des Restaurants ausmache.

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Dennoch ging die Geschichte für alle Seiten gut aus. Da Hills den freigewordenen Tisch inzwischen mit neuen Gästen besetzen konnte, erstattete er das Geld zurück.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Lo Jermaine (Ting)

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