Kansas (USA) - Ein Schlittenunfall wirft Fragen auf - zumindest bei einigen Followern der Feuer- und Rettungswache von Newton im US-Bundesstaat Kansas.
Auf ihrem Facebook-Kanal informierten die Kameraden am vergangenen Sonntag über einen echt kuriosen Einsatz. Demnach war am Tag zuvor ein Notruf eingegangen.
Auf Bitten eines Jugendlichen sollte ein Mann die Feuerwehr rufen, weil der Kumpel des Teenagers in argen Nöten steckte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Bei herrlichem Winterwetter brausten die beiden Jungs mit ihren Schlitten einen Hügel auf dem örtlichen Golfplatz von Newton herunter, als ein 15-Jähriger plötzlich vom Erdboden verschluckt wurde. Er rutschte mit den Beinen voran von seinem Schlitten und mitten in einen offenen Gully hinein.
Als die Feuerwehr eintraf, schauten nur noch die Fingerspitzen des Jugendlichen aus dem Loch im Boden hervor. Mit vereinten Kräften zerrten die Retter ihn wieder nach oben. Am Ende hatte der 15-Jährige Glück im Unglück. Er blieb unverletzt.
Follower zweifeln an der Echtheit des Einsatzes
Abgedeckt war der Gully übrigens nicht. Das dafür vorgesehen Gitter lag genau daneben, sei nach dem Unfall wieder montiert worden.
Nach der geglückten Befreiungsaktion blieben allerdings Fragen offen. Zum Beispiel die, wie ein 15 Jahre alter Junge in einem - Achtung! - nur rund 28 Zentimeter breiten Gully verschwinden konnte?
In den Kommentaren unter dem Facebook-Post der "Newton Fire/EMS" brachten Follower ihre Zweifel an der Echtheit des Einsatzes zum Ausdruck. In einem Folgebeitrag, der direkt an alle "neugierigen Bürger und Hobbyphysiker" gerichtet war, unterstrich die Feuerwehr, dass es sich um keinen Scherz gehandelt habe.
Gleichzeitig gaben die Retter zu, dass es eigentlich "unmöglich" sei, dass ein Teenager in so einer schmalen Öffnung verschwindet. Dennoch: "Diese Geschichte hätte tragisch enden können, wenn dieser junge Mann keinen Freund dabeigehabt hätte, der Hilfe holen konnte", schrieben die Kameraden.