Junge ist so neugierig, dass er 20 Magnetkugeln in seinen Penis steckt

Dongguan (China) - Ein elfjähriger chinesischer Junge war so neugierig über sein eigenes Geschlecht, dass er auf die bizarre Idee kam, 20 Magnetkugeln in seinen Penis zu stecken - mit schmerzlichen Folgen.

Die Spielzeugkugeln sammelten sich in der Blase und Harnröhre des Jungen an.
Die Spielzeugkugeln sammelten sich in der Blase und Harnröhre des Jungen an.  © Screenshot Asia Wire

So litt der Junge aus dem chinesischen Dongguan eine Woche lang unter blutigem Urin und starken Schmerzen beim Wasserlassen, wie der Mirror berichtet.

Denn die auch als "Buckyballs" bekannten Eodym-Magnetspielzeuge wanderten durch die Harnröhre des Jungen, einige landeten direkt in seiner Blase.

Aus Angst und Scham verriet das Kind seinen Eltern nichts von dem kuriosen Körperexperiment - bis die Schmerzen schließlich zu groß wurden.

Nach einer Woche wurde er in ein örtliches Krankenhaus gebracht und operativ behandelt. Die Ärzte entschieden sich erst für eine Zystoskopie - eine Endoskopie der Blase.

Mit dieser Methode hätten jedoch nicht alle 20 Magnetkugeln entfernt werden können, daher wurde es schlussendlich ein minimalinvasiver Eingriff.

Doktor Li sagte: "Kinder sind sehr neugierig auf ihren Körper, wenn sie wachsen. In Bezug auf das Einführen von Objekten in die Harnröhre fanden wir das Phänomen bislang bei Jungen in zwei Altersgruppen - fünf bis sechs und 10 bis 13 Jahren."

Für den anonymen Elfjährigen ist nochmal alles gut ausgegangen: Die schmerzhaften Entzündungen seiner Harnröhre werden bald wieder verheilt sein.

Titelfoto: Twitter Screenshot @Shrouded_Angel0

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