Klempner findet Flaschenpost: Bewohner sind ganz aufgeregt, als sie diesen Zettel lesen

Edinburgh - Ein Klempner machte jetzt bei Handwerksarbeiten einen seltenen Fund: eine 135 Jahre alte Flaschenpost. Aber was war darin zu lesen?

Der geheimnisvolle Zettel ist 135 Jahre alt.
Der geheimnisvolle Zettel ist 135 Jahre alt.  © Screenshot/Facebook/I Love Morningside, Edinburgh

Eilidh Stimpson aus Schottland engagierte einen Klempner, da dieser eine Heizung von der einen auf die andere Seite bewegen sollte.

Als Peter Allan anfing, ein Loch in den Dielenboden zu schneiden, machte er auch direkt den außergewöhnlichen Fund. Diesen übergab er auch gleich der Bewohnerin des Hauses.

Eilidh wollte aber mit dem Öffnen der Flasche noch warten, bis ihre beiden Kinder und ihr Mann zu Hause waren.

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Wenig später war es dann so weit, die ganze Familie war ziemlich aufgeregt. Doch das Unterfangen stellte sich als gar nicht so einfach heraus. "Wir haben verzweifelt versucht, den Zettel mit Pinzette und Zange herauszubekommen, aber er fing an, ein bisschen zu reißen", erklärte die zweifache Mutter "Edinburgh Live".

Am Ende blieb der Familie nichts anderes übrig, als die Flasche zu zerschlagen. Und wie lautete nun die Botschaft?

Zettel blieb 135 Jahre unentdeckt

Diesen Flaschenpost fand ein Klempner unter einem Boden und überreichte sie direkt der Bewohnerin.
Diesen Flaschenpost fand ein Klempner unter einem Boden und überreichte sie direkt der Bewohnerin.  © Screenshot/Facebook/I Love Morningside, Edinburgh

"James Ritchie und John Grieve haben diesen Boden gelegt, aber sie haben den Whisky nicht getrunken. 6. Oktober 1887. Wer diese Flasche findet, könnte denken, unser Staub weht über die Straße." Ganze 135 Jahre blieb die Notiz also unbemerkt und ungelesen.

Ein Freund von Eilidh recherchierte schließlich über die Arbeiter und fand heraus, dass es in den 1880er-Jahren zwei Männer gab, die mit denselben Namen in der Gegend von Newington lebten. Newington ist ein Stadtteil von Edinburgh.

Den Fund postete Eilidh schließlich auch in einer lokalen Facebook-Gruppe und bekam daraufhin viel Resonanz.

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"Es fühlt sich ziemlich gut an, inmitten all dieser Untergangsstimmung, die im Moment herrscht, eine positive Nachricht zu haben", so die Medizinerin.

Die Notiz wolle die Familie selbstverständlich behalten und hat auch schon einen weiteren Plan. Sie möchten einen eigenen Zettel für nachkommende Generationen hinterlassen.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Facebook/I Love Morningside, Edinburgh

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