Mann geht nach Streit mit Ehefrau spazieren: Eine Woche später finden ihn Suchtrupps in einer Höhle

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Taiwan - Wozu ein Streit mit der eigenen Ehefrau führen kann, hat ein Australier in der vergangenen Woche bewiesen. Outdoor-Fan Matthew (50) lag mit seiner Gattin im Clinch und wollte sich danach die Beine vertreten. Dumm nur, dass er damit einen Großeinsatz auslöste.

Matthew (50) war in der Höhle kaum zu sehen. Das erschwerte seine Rettung.
Matthew (50) war in der Höhle kaum zu sehen. Das erschwerte seine Rettung.  © Taitung County Fire Bureau

Das Paar lebt in Taitung, im Südosten von Taiwan. Also an einem Ort, wo andere Urlaub machen. Matthew braucht jetzt dringend Erholung.

Laut Focus Taiwan ereignete sich der eheliche Zwist am 8. Mai. Von seiner anschließenden Wandertour kehrte der 50-Jährige nicht wieder nach Hause zurück. Familie und Freunde suchten nach Matthew, konnten ihn aber nirgends finden. Lediglich sein verlassenes Motorrad habe am Fuße eines Berges gelegen. Die Angehörigen baten die Feuerwehr um Hilfe.

Die Einsatzkräfte schwärmten aus, mussten ihre Suche aber wegen starker Regenfälle zunächst abbrechen. Vier Tage nach seinem Verschwinden dann ein erstes Lebenszeichen: Eine Drohne ortete Matthew in einer Höhle an einer Felswand. Lebend und bei Bewusstsein.

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Helfer versorgten den 50-Jährigen aus der Luft mit Essen und Wasser. Befreit werden konnte er aber noch nicht, zu ungestüm zeigte sich das Wetter.

Matthew und seine Frau haben sich inzwischen wieder versöhnt

Am fünften Tag nach dem Verschwinden folgte ein kleiner Durchbruch: Matthew bekam ein Funkgerät geliefert, Helfer konnten so mit ihm sprechen. Nachdem sich dann auch noch das Wetter gebessert hatte, machten sich die Rettungskräfte auf, den Australier zu befreien. Dabei war auch die Ehefrau des 50-Jährigen.

Besonders kurios: Trotz seiner Not spielte Matthew auf seinem Saxofon, das er auf seine Tour mitgenommen hatte. Für seine Frau stand damit fest: Solange ihr Mann spielen kann, geht es ihm halbwegs gut.

Nach seiner Rettung am 15. Mai dankte er allen Beteiligten und sprach von einem "Wunder". Im Interview mit News 7 sagte Matthew, dass er und seine Gattin sich wieder versöhnt haben und er aktuell nicht vorhabe, wieder in die Berge zu flüchten.

Titelfoto: Taitung County Fire Bureau

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