Meerjungfrau-Alarm im Rhein! Polizei löst kuriose Situation auf

Mainz - Ein vermeintlicher Notfall auf dem Rhein bei Mainz hat am Montagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zeuge befürchtete, dass eine Person im Wasser untergegangen sein könnte. Doch als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellte sich die Situation als noch kurioser heraus.

Eine Frau im Meerjungfrauenkostüm hat auf dem Rhein bei Mainz für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. (Symbolfoto)  © 123RF/stasia04

Wie die Polizei meldet, hatte ein Zugpassagier gegen 18 Uhr von der Eisenbahnbrücke aus eine Person im Rhein bemerkt und den Notruf alarmiert. Weil der Verdacht bestand, dass die Person untergetaucht sein könnte, rückten Einsatzkräfte aus.

Eine Streife der Wasserschutzpolizei Mainz entdeckte eine Frau im Rhein, die mit einem Meerjungfrauenkostüm bekleidet war. Sie befand sich unmittelbar an einem Steg im Uferbereich.

Auf Aufforderung der Beamten verließ die Frau das Wasser selbstständig. Sie erklärte, lediglich im Uferbereich geschwommen zu sein und nicht die Absicht gehabt zu haben, in die Flussmitte zu gelangen. Hinweise auf weitere Personen im Wasser ergaben sich laut Polizei nicht.

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Für die Frau dürfte der ungewöhnliche Ausflug dennoch Folgen haben: Das Baden ist in diesem Abschnitt des Rheins grundsätzlich verboten. Gegen sie wurde daher ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

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Die Wasserschutzpolizei weist zudem eindringlich auf die Gefahren des Rheins hin. Starke Strömungen, Unterströmungen und der Schiffsverkehr machen das Schwimmen dort lebensgefährlich. Gebadet werden sollte ausschließlich an ausgewiesenen und erlaubten Badestellen.

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