Mutter hat Sorge vor Hass, weil Baby mit seltener Krankheit geboren wird - Es kommt ganz anders!

Canterbury (Neuseeland) - Für eine werdende Mutter aus Neuseeland war es ein Schock, als sie vergangenes Jahr erfuhr, dass ihr ungeborener Sohn an einer seltenen Krankheit leiden würde. Auch die möglichen Reaktionen der Menschen auf ihr Kind machten ihr Sorgen - doch sie wurde positiv überrascht!

Maddicyn Brokenshire (28) war von den Reaktionen ihres Umfelds auf ihr Baby positiv überrascht.  © Instagram/maddicyn_brokenshire

Der kleine Ollyver kam mit einer seltenen Erkrankung namens Amniotisches-Band-Syndrom (ABS) zur Welt, wie seine Familie auf einer für ihn eingerichteten Spendenseite erklärt.

Stark klebende fibröse Bänder aus der Fruchtblase umhüllen dabei Teile eines sich entwickelnden Babys - "in schweren Fällen wie dem von Ollyver [führen sie] zu Deformitäten oder Funktionsverlust." Bei dem Kleinen wickelte sich ein solches Band um den Kopf - Ollyver war zunächst unter anderem auf einem Auge blind.

Online musste seine Mutter, Maddicyn Brokenshire (28), einige fiese Kommentare über das Äußere ihres Kindes lesen, weshalb sie sich zunächst sorgte, wie die Reaktionen im echten Leben wohl ausfallen würden.

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"Anfangs hatte ich Angst, ihn in die Öffentlichkeit zu bringen. Ich dachte, die Leute würden ihn anstarren, verurteilen oder etwas Schreckliches sagen", gestand sie nun gegenüber People. "Ich habe Müttergruppen gemieden, weil ich das Gefühl hatte, dass wir nicht dazu passen." Doch die Realität sah zum Glück ganz anders aus!

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Auf Instagram gewährt Maddicyn Brokenshire Einblicke in ihr Privatleben

Trotz ABS: Ollyver ist das "lebhafteste und glücklichste Baby"

Ollyver kam mit dem Amniotischen-Band-Syndrom (ABS) zur Welt.  © Montage: givealittle/Supporting baby Ollyver

"Die Leute waren freundlich. Neugierig. Unterstützend. Andere Mütter haben uns auf eine Art und Weise begrüßt, die ich nicht erwartet hätte. Sie halfen uns nach Operationen mit der Kleidung, kümmerten sich um mich und gaben mir das Gefühl, dass ich damit nicht allein war", freut sich Maddicyn.

Der mittlerweile acht Monate alte Ollyver sei das "lebhafteste und glücklichste Baby", schwärmt seine Mutter. "Die Leute sehen nicht, was andere online sagen – sie sehen ihn."

Doch weitere Operationen sind nötig. Immerhin kann er inzwischen auch auf dem zunächst blinden Auge etwas sehen. Auf der Spendenseite kamen bislang (umgerechnet) einige Tausend Euro zusammen.

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Dort schreibt seine Familie: "Jede Spende, egal wie klein, macht einen Unterschied. Es hilft uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – Ollyver die bestmögliche Pflege und die bestmögliche Zukunft zu bieten."

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