Paar renoviert 200 Jahre altes Familienhaus: Was es im Keller findet, lässt es sprachlos zurück
Michigan (USA) - Dass bei der Renovierung eines fast 200 Jahre alten Hauses einige Überraschungen warten würden, hatte ein Paar aus den USA schon befürchtet. Was die neuen Besitzer allerdings im Keller der Immobilie entdeckten, machte sie sprachlos: Versteckt unter einer dicken Staubschicht lauerten Dinge auf sie, die potenziell tödlich werden könnten.
Sommer Duran und ihrem Mann Antonio war das Haus samt Garten nicht unbekannt: Das 1834 erbaute Gebäude befindet sich seit Generationen im Besitz der Duran-Familie. Jede Entdeckung, die das Paar nach seinem Einzug im März machte, war deshalb noch besonderer und persönlicher.
Zuletzt hatte Sommers Urgroßmutter, die laut Newsweek 1926 geboren wurde, bis zu ihrem Tod im Jahr 2021 im Haus im US-Bundesstaat Michigan gewohnt. Ihr Name, verewigt auf dem Dachboden, war eine der vielen Überraschungen im alten Haus.
Bizarrer wurde es im Keller, wo die neuen Hausbesitzer auf Dutzende Einmachgläser stießen, die wohl schon ziemlich lange in den Schränken gelagert worden waren. Anhand der Logos lässt sich vermuten, dass die Behälter aus den späten 1890er- oder frühen 1900er-Jahren stammen.
Neben dem historischen Wert der Gläser an sich fasziniert das Paar vor allem der meist unbekannte Inhalt. Damit gehen die US-Amerikaner aber äußerst vorsichtig um. "Wir werden den Inhalt definitiv nicht essen!", verspricht Sommer.
Einmachgläser könnten unsichtbare Gefahr bergen
Altes, selbst Eingekochtes könnte unbemerkt verdorben sein und möglicherweise gefährliche Giftstoffe entwickeln. Eine der größten Gefahren stellt dabei Botulismus dar, eine potenziell tödliche Form der Lebensvergiftung.
Sie wird durch ein stäbchenförmiges Bakterium, das ohne Sauerstoff ein extrem starkes Nervengift bildet, verursacht. Besonders tückisch: Die Sporen dieses Bakteriums kann man weder sehen noch riechen oder schmecken.
"Anfangs war ich fasziniert, aber auch ein wenig abgestoßen von dem rätselhaften Inhalt", so Sommer. Ihr Ziel ist es, möglichst viele Gläser zu identifizieren, zeitlich einzuordnen und ein paar historisch wertvolle Stücke aufzubewahren.
Einige der versiegelten Behälter will das Paar eventuell sogar von Forschern untersuchen lassen. "Ich fände es faszinierend zu erfahren, was sich tatsächlich über sie herausfinden lässt, anstatt sie einfach nur zu öffnen und alles wegzuwerfen."
Auf TikTok wurde der Einmach-Fund fast 100.000-mal angeklickt.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/TikTok/our1834home

