Chaos im Park: Gewichtsweste sorgt für Bombenalarm

Salford (Großbritannien) - Ein Vater trainierte am Freitag im Mandley Park in der englischen Stadt Salford mit einer Gewichtsweste, als er plötzlich mitten in einen Polizeigroßeinsatz geriet und sich auf den Boden legen musste.

Die Polizei rückte in den Park aus, nachdem ein "verdächtiger Mann" gemeldet worden war.  © X/Screenshot/James Goddard

Wie Mirror berichtet, geriet ein Mann in Salford ins Visier von bewaffneten Polizisten, nachdem seine Gewichtsweste fälschlicherweise für eine Sprengstoffweste gehalten wurde.

Die Beamten waren alarmiert worden, nachdem Passanten einen "verdächtigen Mann" im Park gemeldet hatten, der eine Weste trug, an der angeblich Kabel befestigt waren.

Die Information verbreitete sich innerhalb weniger Minuten online, und Dutzende Bilder und Videos des Mannes tauchten in den sozialen Medien auf.

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Dabei ist zu sehen, wie er die Hände an den Kopf legt, während Einsatzkräfte ihn umzingeln.

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Der Mann wurde festgenommen

Der Familienvater trug eine Gewichtsweste, die fälschlicherweise für eine Sprengstoffweste gehalten wurde.  © X/Screenshot/James Goddard

Der Mann berichtete gegenüber dem Manchester Evening News: "Ich hatte Angst, als ich die Polizei rufen hörte. Sie sagten zu mir: 'Leg dich hin!' [...] Einer sagte: 'Schieß ihn ab, wenn er sich bewegt!' oder so ähnlich. [...] Ich legte mich hin, machte einfach, was man mir sagte, und plötzlich sah ich einen Hubschrauber über mir."

Der Familienvater wurde daraufhin aufgefordert, die Weste auszuziehen, was er auch tat. Anschließend legten die Beamten ihm Handschellen an. "Sie brachten mich zur Polizeiwache und behielten mich ein paar Stunden fest, dann durfte ich gehen", erzählte er.

Wie sich jedoch herausstellte, handelte es sich um einen Fehlalarm: Die vermeintlichen Kabel an der Gewichtsweste waren lediglich ein Springseil.

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Der Mann nahm den Vorfall gelassen und sagte: "Vorsicht ist besser als Nachsicht [...]. Ich mache der Polizei keine Vorwürfe, sie waren sehr nett zu mir."

Die Polizei von Greater Manchester bestätigte, dass keine weiteren Maßnahmen gegen den Mann ergriffen werden und dass "keine Gefahr für die Allgemeinheit besteht".

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