"Mosting" als neuer "Trend" im Dating: So gehen die Täter vor & das haben sie davon!

World Wide Web - Online-Dating erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Egal ob auf Tinder, Bumble oder auch Parship: "Mosting" kann hier jeden treffen!

Als hätte es den "Schwarm" nie gegeben: Mosting frustriert. (Symbolfoto)
Als hätte es den "Schwarm" nie gegeben: Mosting frustriert. (Symbolfoto)  © 123rf/nomadsoul1

Wer schon einmal Online nach der großen Liebe gesucht hat, wird sicherlich auch schon mit dem Phänomen "Ghosting" Bekanntschaft gemacht haben.

Hierbei versinkt der Gesprächspartner sprichwörtlich in der Versenkung. Die Kommunikation bricht ohne Vorwarnung ab, als ob sie nie existierte.

Eine Spitze schärfer sieht es nun beim neusten Trend, dem "Mosting" aus: Hierbei werden zwei Verhaltensweisen beim Dating miteinander gemischt.

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Zum einen das euphorische Überschütten des Anderen mit Aufmerksamkeit, Zuneigung und Komplimenten, auch "Love Bombing" genannt: "Du bist die Liebe meines Lebens. Wir gehören zusammen." Man scheint sich zu verstehen, harmoniert vielleicht sogar auf einer Wellenlänge. Auf der anderen Seiten das altbekannte Ghosting: von heute auf morgen nicht mehr auffindbar.

Das Ergebnis: eine vielversprechende Schwärmerei, die abrupt ihr Ende findet - nur (k)einer weiß, warum!

Ursachen für "Mosting" meist sehr oberflächlich

Online-Dating ist nicht zuletzt aufgrund der Anonymität sehr anfällig für diverse "Ghosting"-Phänomene. (Symbolfoto)
Online-Dating ist nicht zuletzt aufgrund der Anonymität sehr anfällig für diverse "Ghosting"-Phänomene. (Symbolfoto)  © 123RF/lacheev

Wer seinen Crush "mostet", verfolgt womöglich keine ehrenhaften Absichten. Entweder möchte man jemanden damit ins Bett bekommen oder aber sich finanziell bereichern.

Funktioniert dies nicht mit überschwänglicher Liebelei, wird das Engagement begraben. Denn "viel hilft nicht immer viel". Dessen sind sich wohl auch die "Täter" bewusst, die ahnungslose und enttäuschte Menschen zurücklassen.

Gerade beim Online-Dating sollte man seine rosarote Brille lieber in der Schublade liegen lassen und nichts überstürzten. Bei Fragen zur eigenen finanziellen Situation sollten die Alarmglocken ohnehin läuten und nicht nur eine rote Frage am virtuellen Horizont wehen.

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Das Maß ist entscheidend: "Wann ist mir etwas zu viel? Geht mir das gerade zu schnell?", sollte man sich fragen. Außerdem empfiehlt es sich, auf sein Bauchgefühl zu hören.

"Mosting" sorgt dafür, dass Menschen immer vorsichtiger, Enttäuschung und Frustration immer größer und Vertrauen aufzubauen immer schwieriger wird. Schnell übersieht man dann - zur Abwechslung vielleicht sogar im realen Leben - die wirklich "große Liebe".

Titelfoto: 123rf/nomadsoul1

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