Junger Mann stirbt nach Messerangriff in Kaiserslautern: Ruf nach KI-Videotechnik

Von Christian Schultz

Kaiserslautern - Zwei Tage nach der Messerattacke auf zwei Männer in Kaiserslautern ist eines der Opfer seinen Verletzungen erlegen. Auch die Politik beschäftigt der Fall.

Die mittlerweile tödliche Messerattacke ereignete sich am Samstagabend im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern. (Symbolbild)
Die mittlerweile tödliche Messerattacke ereignete sich am Samstagabend im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern. (Symbolbild)  © Marcel Kusch/dpa

Ein 22-Jähriger sei am späten Montagabend in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Der Zustand des zweiten Opfers des Angriffs von Samstagabend, ein 20-Jähriger, sei nach wie vor kritisch. 

Unter Tatverdacht steht ein 18-Jähriger. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westpfalz in Kaiserslautern ist er wie die beiden Opfer auch syrischer Staatsangehöriger.

Gegen ihn wird nun nicht mehr wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, sondern wegen Totschlags ermittelt. Er war noch am Samstagabend festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. 

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Der 18-Jährige soll dem gestorbenen 22-Jährigen in der Innenstadt von Kaiserslautern in den Rücken gestochen und den 20 Jahre alten Mann mit dem Messer im Brustbereich verletzt haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. 

CDU will KI-gestützte Videoüberwachung

Gleichwohl wird der Angriff von der Politik aufgegriffen. Die CDU-Landtagsfraktion sprach sich einmal mehr für den Einsatz KI-gestützter Videoüberwachung aus.

Deutschlandweit machten Städte gute Erfahrungen damit, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Marcus Klein (49, CDU). Der Vorfall in Kaiserslautern zeige, dass es allerhöchste Zeit sei, auch in Rheinland-Pfalz tätig zu werden.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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