Mindestens fünf Verletzte nach Amoklauf an Wuppertaler Schule: Bekennerschreiben gefunden

Wuppertal - Am Wuppertaler Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium hat es am heutigen Donnerstagmorgen offenbar eine brutale Messerattacke gegeben. Das Gebäude ist inzwischen geräumt.

Rettungskräfte kümmern sich offenbar um einen verletzten Schüler.
Rettungskräfte kümmern sich offenbar um einen verletzten Schüler.  © Tim Oelbermann

Demnach soll ein 17-Jähriger aus heiterem Himmel gegen 9.50 Uhr auf seine Mitschüler losgegangen sein und mindestens vier von ihnen mit unterschiedlichen Stichwaffen verletzt haben, berichtet BILD.

Drei von ihnen liegen den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge auf der Intensivstation.

Auch der 17-Jährige selbst sei bei der Tat lebensgefährlich verletzt worden, hieß es von der Polizei, die nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstagabend von einer Amoktat ausgeht.

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Inzwischen sei auch ein Bekennerschreiben des Täters gefunden worden, heißt es. Demnach habe der Jugendliche seine abscheuliche Tat geplant und angekündigt. Polizisten fanden das Schreiben innerhalb des Gebäudes.

In den verfassten Zeilen spricht der Tatverdächtigen davon, dass es seine Bestimmung gewesen sei, Menschen zu töten. Ein Zwang soll ihm befohlen haben, auf seine Mitschüler loszugehen.

Gegen 10.20 Uhr konnte der Schüler samt Messer schließlich im Schulgebäude überwältigt und festgenommen werden. Er befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.

Hunderte Schüler versammelten sich nach der Tat vor dem Gebäude.
Hunderte Schüler versammelten sich nach der Tat vor dem Gebäude.  © Tim Oelbermann
Schockierte Schüler fielen ihren Eltern nach der Evakuierung in die Arme.
Schockierte Schüler fielen ihren Eltern nach der Evakuierung in die Arme.  © Roberto Pfeil/dpa
Etliche Spezialkräfte sicherten nach der Tat die Schule, um weitere Gefahren auszuschließen.
Etliche Spezialkräfte sicherten nach der Tat die Schule, um weitere Gefahren auszuschließen.  © Roberto Pfeil/dpa

Wie die Polizei via X mitteilte, sei das Gebäude mittlerweile geräumt. Alle zuvor im Gebäude verbliebenden Schüler und Lehrenden sind in Sicherheit gebracht worden und werden weiterhin betreut.

Erstmeldung vom 22. Februar, 10.56 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 18:50 Uhr.

Titelfoto: Tim Oelbermann

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