2013 versagte der Hochwasserschutz: Neue Deiche sollen weitere Katastrophe verhindern

Von Katrin Zeiß

Caaschwitz - Eines der größten Hochwasserschutzprojekte Thüringens geht in seine letzte Etappe.

Eine Flutkatastrophe wie 2013 soll sich nicht wiederholen. Aus diesem Grund wird im Landkreis Greiz ein entsprechender Hochwasserschutz errichtet. (Archivbild)  © Björn Rank/dpa

Neue Deiche auf rund 1,7 Kilometern und ein neues Hochwasser- und Abwasserpumpwerk sollen den Ort Caaschwitz (Landkreis Greiz) künftig vor den Fluten der Weißen Elster schützen. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen sein, wie das Thüringer Umweltministerium bei einem Vor-Ort-Besuch von Ressortchef Tilo Kummer (58, BSW) mitteilte.

Danach folgen noch Renaturierungsmaßnahmen, die dem Fluss mehr natürlichen Raum geben sollen. Investiert werden nach Ministeriumsangaben rund 34 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

Der bei Bad Köstritz gelegene Ort Caaschwitz war vom großen Hochwasser 2013 heftig getroffen worden, ebenso wie andere Orte entlang der Weißen Elster. Damals habe der Hochwasserschutz an dem Fluss komplett versagt, so das Ministerium.

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Mit den jetzt errichteten Anlagen werde der Schutz vor Überflutungen für Jahrzehnte gewährleistet. "Das Hochwasser von 2013 hat vielen Menschen in Caaschwitz eindrücklich vor Augen geführt, wie verletzlich unsere Orte bei Extremereignissen sind", sagte Kummer.

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Bei der Renaturierung sollen anstelle des begradigten Flusslaufs Mäander angelegt werden - Flussschlingen, die den Lauf verlängern und bei Hochwasser bremsend wirken sollen. Die Arbeiten zur Renaturierung sollen bis 2030 beendet sein.

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