Lawinen-Tragödie in Österreich: Deutscher Snowboarder (†49) von Schneemassen begraben
Kühtai - In Tirol ist ein Snowboarder aus Berlin bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen.
Der 49-Jährige war laut österreichischer Polizei am Mittwochnachmittag gegen 16.40 Uhr gemeinsam mit zwei weiteren Snowboardern im freien Gelände des Skigebiets Kühtai unterwegs, als sich ein Schneebrett löste.
Daraufhin erfasste eine Lawine die zwei hinteren von ihnen bei ihrer Abfahrt. Der 49-jährige Berliner wurde komplett verschüttet, bei dem anderen Wintersportler ragte noch der Kopf aus den Schneemassen hervor.
Der Dritte hatte Glück und blieb unverletzt.
Da die Snowboarder keine Notfallausrüstung bei sich hatten, konnten sie sich nicht selbstständig befreien.
Trotz intensiver Suchmaßnahmen entdeckten Einsatzkräfte den Berliner erst rund zweieinhalb Stunden später um 18.10 Uhr. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der 49-Jährige konnte nur noch tot geborgen werden.
Titelfoto: Zoom.Tirol/APA/dpa
