Dresden - Die Brandkatastrophe in der Gohrischheide im vergangenen Jahr ist kaum verraucht, schon hat die neue Waldbrandsaison begonnen. Damit das nicht wieder passiert, erinnert der Staatsbetrieb Sachsenforst eindringlich an das richtige Verhalten im Wald.
Denn die langjährigen Erfahrungen zeigen: Der Mensch ist für die meisten Waldbrände verantwortlich. "Riskantes und fahrlässiges Verhalten, in einigen Fällen auch Brandstiftung, vernichten wertvolle Ökosysteme, setzen Treibhausgase frei und gefährden das Leben und die Gesundheit von Menschen", sagt Landesforstpräsident Utz Hempfling (63).
In Sachsen ist der Umgang mit offenem Feuer im Wald und in dessen Nähe bis in 100 Meter Entfernung grundsätzlich verboten. Das gilt auch für Rauchen sowie das Zünden von Lagerfeuern sowie Grillen.
Die Zufahrtswege zu Waldgebieten müssen für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden. Wer einen Waldbrand entdeckt, ist verpflichtet, unverzüglich einen Notruf (112) abzusetzen.
Seit dem 1. März informieren Sachsenforst und Deutscher Wetterdienst wieder tagesaktuell über die örtliche Waldbrandgefahr für die 31 sächsischen Vorhersage-Regionen.