Großbrand in Kampfmittel-Gebiet: Flammen noch nicht gelöscht, Löschroboter sollen helfen

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Von Dayan Djajadisastra, Bernd Glebe

Traisen - Um die Flammen in dem Waldgebiet nahe Bad Kreuznach in den Griff zu bekommen, wird der Einsatz von Löschrobotern vorbereitet.

Noch ist die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in dem brennenden Waldgebiet bei Bad Kreuznach im Einsatz.
Noch ist die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in dem brennenden Waldgebiet bei Bad Kreuznach im Einsatz.  © Kevin Schößer/dpa

Diese sollen die Glutnester bekämpfen und den Boden etwas kühlen, sagte ein Sprecher des Kreises. Die Lage habe sich durch den Regen etwas entspannt. 

Das Feuer war am Samstagnachmittag in einem Waldgebiet in der Nähe des Rotenfels an der Nahe ausgebrochen. Wegen der Munition im Boden aus dem Zweiten Weltkrieg gestaltet sich die Brandbekämpfung weiterhin schwierig. Der Ort Traisen war am Sonntag vorsorglich vollständig geräumt worden.

"Die Bilder aus Traisen zeigen, dass wir es nicht mehr mit Ausnahmeereignissen zu tun haben. Waldbrände entwickeln sich zunehmend zu einer sicherheitspolitischen und forstpolitischen Herausforderung", sagte die FDP-Kreisvorsitzende im Westerwald, Jana Gräf.

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Waldbrand Waldbrand in der Gohrischheide unter Kontrolle

Rheinland-Pfalz müsse seine Wälder konsequenter auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. 

Das Feuer war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden erschwerten die Löscharbeiten.
Das Feuer war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden erschwerten die Löscharbeiten.  © Kevin Schößer/dpa
Mit Löschroboter sollen nun die Glutnester gelöscht werden.
Mit Löschroboter sollen nun die Glutnester gelöscht werden.  © Kevin Schößer/dpa

"Wir brauchen ausreichend Löschwasserentnahmestellen und Löschteiche, funktionierende und dauerhaft befahrbare Waldwege, Brandschneisen sowie eine konsequente Aufarbeitung von Sturmholz und anderen Brandlasten", sagte sie. "Waldschutz bedeutet heute immer auch Bevölkerungsschutz."

Titelfoto: Kevin Schößer/dpa

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