Vorsicht bei Ausflügen am Maiwochenende: Waldbrandgefahr steigt

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Von Monika Wendel

Potsdam - Viel Sonne, um die 25 Grad und kein Regen sind rund um das erste Maiwochenende in Sicht - dabei steigt auch das Waldbrandrisiko in Brandenburg.

Brandenburg ist aufgrund seiner naturräumlichen Voraussetzungen besonders anfällig für Waldbrände. (Archivfoto)
Brandenburg ist aufgrund seiner naturräumlichen Voraussetzungen besonders anfällig für Waldbrände. (Archivfoto)  © Frank Hammerschmidt/dpa

Bislang zeigt der Blick auf die Landkreis-Karte fast überall die Gefahrenstufe 3 von insgesamt 5 - also eine mittlere Wahlbrandgefahr. Das geht aus Daten des Forstministeriums hervor.

Nur im Landkreis Uckermark gilt eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4). Vor allem am Samstag steigt laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes das Risiko dann in weiten Teilen Brandenburgs.

Bei Ausflügen in die Natur ist Vorsicht angebracht. Die meisten Brände werden laut Experten durch Menschen verursacht - unter anderem durch achtlos weggeworfene Zigaretten oder Grillen im Wald.

Für Waldbesucher ist es das gesamte Jahr über verboten, im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Meter vom Waldrand entfernt ein Feuer anzuzünden oder zu rauchen, wie aus dem Waldgesetz hervorgeht. Dazu gehört auch das Grillen an Seeufern in Waldnähe.

Parken ist im Wald nur auf ausgewiesenen Parkplätzen gestattet. Es sei zudem darauf zu achten, dass Autos nicht über trockenem Gras abgestellt werden, weil heiße Fahrzeuge schnell zu einer Zündquelle werden, wie das Ministerium mitteilt.

Die Monate von März bis Ende September gelten in Brandenburg grundsätzlich als besonders waldbrandgefährdete Zeit. Zudem machen ausgedehnte Kiefernwälder, geringer Niederschlag und leichte Sandböden Brandenburg besonders anfällig.

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

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