Von Piera Tomasella
Grävenwiesbach - Ein Waldbrand hat am Samstag im hessischen Hochtaunuskreis auf das Gelände des Versorgungslagers der Bundespolizei übergegriffen: Ein brisanter Einsatz für die Feuerwehr, denn das Areal ist munitionsbelastet!
Das Feuer sei unter Kontrolle, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Nach Angaben der Rettungsleitstelle gibt es in dem Gebiet bei Grävenwiesbach keine offenen Flammen mehr.
Das Gelände ist aber mit Munitions-Resten belastet, sodass die Feuerwehrleute Abstand halten und vorsichtig unterwegs sein müssen, so ein Sprecher.
Zwei Feuerwehrleute mussten während des Einsatzes gesundheitlich versorgt werden: Einer atmete Rauchgas ein, der andere hatte mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen.
Gebrannt hatte es demnach insgesamt auf einem Gebiet von rund 4800 Quadratmetern. In einer Warnmeldung empfahl die Leitstelle den Menschen in der Gegend, Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten.
Waldbrand bei Grävenwiesbach-Hundstadt: Landwirte helfen Feuerwehr
In dem Depot der Bundespolizei in Grävenwiesbach-Hundstadt werden Uniformen und andere Versorgungsgüter gelagert, so die Sprecherin. Die Feuerwehrleute schafften es nach Angaben der Leitstelle, die Flammen von den Gebäuden fernzuhalten.
Bei den Löscharbeiten hatten sie Unterstützung: Drei Landwirte halfen mit Löschwasser, zudem gebe es auf dem Gelände der Bundespolizei eine Zisterne.