Medizinischer Notfall auf Aida! Rettungshubschrauber im Einsatz

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Hamburg/Haugesund - Mitten auf der Nordsee: Am Sonntagvormittag gab es an Bord der "AIDAperla" einen medizinischen Notfall. Die Folge: Kursänderung!

Auf der "AIDAperla" gab es am Sonntagvormittag einen medizinischen Notfall. (Archivfoto)
Auf der "AIDAperla" gab es am Sonntagvormittag einen medizinischen Notfall. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

Gegen 10 Uhr drehte der Ozeanriese auf der Strecke zwischen Hamburg und Haugesund plötzlich ab und reduzierte die Geschwindigkeit. Der Grund: Einige Seemeilen nordwestlich der dänischen Küstenstadt Esbjerg wurde das Kreuzfahrtschiff von einem Rettungshubschrauber angesteuert, der den betroffenen Passagier auf schnellstem Weg in ein Krankenhaus brachte.

Bei schweren Verletzungen oder akuten Erkrankungen werden Betroffene zunächst vom medizinischen Team im Bordhospital versorgt und untersucht.

Kann die Ausschiffung nicht bis zum nächsten planmäßigen Hafen warten, entscheiden Schiffsarzt, Kapitän und die zuständigen Behörden an Land gemeinsam über das weitere Vorgehen. Im Fall der "AIDAperla" wurde deshalb am Sonntagvormittag der Rettungshubschrauber aus Dänemark angefordert. Worum genau es sich bei dem medizinischen Notfall handelte, ist nicht bekannt.

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Zudem mussten nach Angaben von "Schiffe und Kreuzfahrten" für den Einsatz vorübergehend mehrere Bereiche an Bord gesperrt werden. Die Außendecks 16 bis 18 sowie der Beach Club durften während der Rettungsaktion nicht betreten werden.

Der Familienbereich "Four Elements" im hinteren Teil des Schiffes blieb hingegen geöffnet. Nach der erfolgreichen Übergabe des Patienten an den Helikopter wurden die gesperrten Bereiche wieder für die Gäste freigegeben.

"AIDAperla": Kreuzfahrtschiff setzt Reise mit leichter Verzögerung fort

Das Kreuzfahrtschiff konnte die Fahrt nach dem Vorfall fortsetzen. (Archivfoto)
Das Kreuzfahrtschiff konnte die Fahrt nach dem Vorfall fortsetzen. (Archivfoto)  © Axel Heimken/dpa

Die "AIDAperla" hat ihre Reise daraufhin mit einer leichten Verspätung fortgesetzt. Diese soll voraussichtlich durch eine höhere Fahrtgeschwindigkeit ausgeglichen werden, sodass für den weiteren Reiseverlauf keine größeren Auswirkungen zu erwarten sind.

Das Kreuzfahrtschiff ist seit Samstag auf einer einwöchigen Reise zu den norwegischen Fjorden unterwegs.

Die Route führt bis zum 25. Juli 2026 von Hamburg über einen Seetag nach Haugesund, Nordfjordeid, Ålesund und Bergen, bevor es nach einem weiteren Seetag zurück nach Hamburg geht.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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