Aus Kirchen gestohlen: LKA gibt Heiligenfiguren an Tschechien zurück

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Von Britta Schultejans

München/Prag - Kunstfahnder des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) haben mehrere gestohlene Kulturgüter an die tschechischen Behörden zurückgegeben.

Ralf Hennecke (l.) vom Bayerischen Landeskriminalamt und Patrick Haggenmüller, Leiter der Kunstfahndung des Bayerischen Landeskriminalamts, stehen in Prag neben gestohlenen Statuen aus Tschechien.
Ralf Hennecke (l.) vom Bayerischen Landeskriminalamt und Patrick Haggenmüller, Leiter der Kunstfahndung des Bayerischen Landeskriminalamts, stehen in Prag neben gestohlenen Statuen aus Tschechien.  © Bayerisches Landeskriminalamt

Dabei handelt es sich um Heiligenstatuen und Engelsfiguren aus tschechischen Kirchen, die in Bayern und Berlin zum Online-Verkauf angeboten wurden. 

Die Diebstähle der zum Teil jahrhundertealten Skulpturen gehen bis in das Jahr 1993 zurück. 

Dabei handelt es sich um folgende historische Heiligenstatuen und Engelsfiguren aus Holz und Stein:

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  • Statue des Hl. Wenzel – um 1740
  • Statue des Hl. Leonhard (Linhart) – vermutlich 16. Jahrhundert
  • zwei Engel von Radošovice – 15. Jahrhundert
  • Engel aus Klášterec – 1840–60
  • Statue aus Nové Město nad Metují–Krčín (Bezirk Nachod) – 1881

Nach Abschluss der Ermittlungen und in Abstimmung mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fand die Übergabezeremonie der fünf sichergestellten Kulturgüter in Prag statt, wie das LKA mitteilte.

Titelfoto: Bayerisches Landeskriminalamt

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