Andrang aus drei Bundesländern! Rund 3000 Menschen streiken in Leipzig
Leipzig - Am Donnerstag zogen Tausende unzufriedene Lehrkräfte, Schulassistenten und pädagogische Fachkräfte durch die Messestadt.
Nicht nur sächsische Arbeitskräfte reisten am Donnerstag zum Aktionstag der Bildungsgewerkschaft GEW nach Leipzig an, sondern auch ihre Kollegen und Kolleginnen aus Thüringen und Sachsen.
Die Streikenden - laut ersten Schätzungen beteiligten sich mehr als 3000 Menschen an der Großkundgebung - setzen sich für bessere Arbeitsverhältnisse und eine faire Bezahlung in der Bildungs-Branche ein.
Um 10 Uhr trafen die ersten Teilnehmenden erst langsam am Richard-Wagner-Platz ein, innerhalb kürzester Zeit kamen allerdings Tausende Menschen dazu, sodass der Ring bis zum Hauptbahnhof gefüllt war.
Die Streikenden setzten sich dann gemeinsam zum Kurt-Masur-Platz und durch die Stadt zurück zum Richard-Wagner-Platz in Bewegung.
Die GEW fordert sieben Prozent mehr Gehalt sowie eine bessere Vergütung für Azubis und Praktikanten. Außerdem will die Gewerkschaft einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte erwirken.
In den bisherigen Verhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder konnte keine Einigung erzielt werden. Nicht nur in Leipzig, sondern auch in Dresden gingen die Leute deshalb am Donnerstag auf die Straße.
Titelfoto: EHL Media
