Hamburg steht still: Warnstreik legt Nahverkehr lahm

Von Markus Klemm

Hamburg - Wegen eines 24-stündigen Warnstreiks fahren am Montag voraussichtlich keine U-Bahnen. Auch die meisten Busse bleiben in den Depots, wie die Hamburger Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) mitteilten.

Aufgrund eines Warnstreiks blieben die Busse am Montagmorgen in Hamburg in ihren Depots.
Aufgrund eines Warnstreiks blieben die Busse am Montagmorgen in Hamburg in ihren Depots.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Beide Unternehmen rechnen "nicht damit (...) den Bus- und U-Bahn-Betrieb in Hamburg aufnehmen zu können".

Fahrgäste seien gebeten, auf nicht erforderliche Fahrten zu verzichten und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. Von dem 24-stündigen Warnstreik nicht betroffen seien die S-Bahn und die Hadag-Fähren.

Die Warnstreiks bei der VHH und der Hochbahn beginnen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Montag um 3 Uhr. Auch die Nachtbusse von Montag auf Dienstag seien vom Warnstreik betroffen.

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Am Morgen sei beim Busbetriebshof der Hochbahn in Harburg eine Kundgebung geplant.

Auch die U-Bahnen bleiben stehen, entsprechend leer waren am Morgen die Bahnsteige.
Auch die U-Bahnen bleiben stehen, entsprechend leer waren am Morgen die Bahnsteige.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Von dort führe dann ein Demonstrationszug bis zum Harburger Rathausplatz, wo um 10.30 Uhr die gemeinsame Streikkundgebung der Beschäftigten von Hochbahn, VHH und aus dem öffentlichen Dienst der Länder stattfinde.

Titelfoto: NEWS5 / Sebastian Peters

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