Streik für bessere Bezahlung in der Bildung: Rund 3500 Menschen demonstrieren in Berlin

Von Sarah Knorr

Berlin - Rund 3500 Beschäftigte aus dem Bildungsbereich haben nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin für höhere Einkommen demonstriert.

Beim "Streiktag Bildung" demonstrierten am Donnerstag bundesweit Tausende Menschen.
Beim "Streiktag Bildung" demonstrierten am Donnerstag bundesweit Tausende Menschen.  © Marcus Brandt/dpa

Die Bildungsgewerkschaft hatte zu einem bundesweiten "Streiktag Bildung" aufgerufen. Laut Polizei wurden zu der Demonstration mit Kundgebung 3000 Menschen angemeldet.

Laut GEW Berlin beteiligten sich neben Lehrkräften auch Sozialarbeiter, Erzieher im Landesdienst, studentische Mitarbeiter und Lehrende an Hochschulen sowie Beschäftigte der Jugendämter.

Eine Sprecherin hatte im Vorfeld angekündigt, dass es aufgrund des Warnstreiks Einschränkungen etwa in den Kitas und bei der Nachmittagsbetreuung geben könnte. Zudem könnten einzelne Schulstunden ausfallen.

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Nach Angaben der Bildungsverwaltung streikten an den Schulen rund 2250 Angehörige des pädagogischen Personals, darunter etwa 1150 Lehrkräfte. Insgesamt beschäftige das Land Berlin 35.000 Lehrerinnen und Lehrer.

Besonders hoch sei die Streikquote in Neukölln gewesen – besonders niedrig hingegen in Spandau und Treptow-Köpenick.

Streik in Berlin: 14 Kitas geschlossen

Von den 279 Kitas der landeseigenen Bildungsverwaltung seien 14 Einrichtungen vollständig geschlossen gewesen, so die Verwaltung. 130 Kitas nahmen demnach nicht am Warnstreik teil. In den restlichen Einrichtungen sei es je nach Beteiligung zu Einschränkungen, etwa in Form von reduzierten Betreuungsangeboten, gekommen.

Die landeseigenen Kitas machen in Berlin nur einen kleineren Teil der Kinderbetreuungseinrichtungen aus.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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