Tagelange Warnstreiks bei der MVB: Was Fahrgäste jetzt beachten müssen

Magdeburg - In Magdeburg müssen sich die Fahrgäste der MVB ab Donnerstag auf Einschränkungen einstellen. Grund dafür sind erneute Warnstreiks in weiten Teilen Sachsen-Anhalts.

Die MVB hat für Donnerstag und Freitag einen Notbetrieb eingerichtet. (Symbolfoto)  © MVB/Peter Gercke

Die Gewerkschaft Verdi hat von Donnerstag bis Sonntag zum Streik im Nahverkehr aufgerufen. In Magdeburg, Halle und in Dessau-Roßlau kann es daher zu massiven Ausfällen bei Bussen und Straßenbahnen kommen.

Wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) am Mittwoch mitteilten, wird von Donnerstag bis Freitag jeweils von etwa 6 bis 20 Uhr ein eingeschränkter Notbetrieb eingerichtet.

"Geplant ist ein reduzierter Verkehr auf den Straßenbahnlinien 4 und 9 sowie den Buslinien 52 und 54, um unter anderem die großen Kliniken der Landeshauptstadt anzubinden", hieß es weiter.

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Die Bahnen werden voraussichtlich im 20-Minuten-Takt, Busse im 30-Minuten-Takt fahren. Ob am Wochenende ein Angebot möglich ist, wird derzeit noch geprüft.

Der Nachtverkehr wird die kommenden Tage komplett entfallen. Die letzte Verbindung fährt planmäßig am Mittwochabend (23.45 Uhr) vom Alten Markt. Erst in der Nacht zu Sonntag wird der Verkehr wieder schrittweise aufgenommen.

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Warnstreik wegen festgefahrener Tarifverhandlungen

Die Warnstreiks finden laut der Gewerkschaft Verdi wegen festgefahrener Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr statt. Es werden unter anderem die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sowie Entlastungen für die Beschäftigten gefordert.

Da es bislang keine Einigung gab, werden weitere Streiks derzeit nicht ausgeschlossen.

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