Verdi mit Ultimatum: Ab diesem Tag drohen neue Busfahrer-Streiks in Sachsen

Dresden - Im Tarifstreit zwischen ver.di und der AVN-Gruppe Sachsen gibt es weiterhin keine Einigung. Die Gewerkschaft hat nun ein Ultimatum gesetzt, dessen Nicht-Beachtung für Fahrgäste wieder gravierende Folgen hätte.

ver.di macht weiter Druck: Sollten die Arbeitgeber der AVN-Gruppe Sachsen bis Montag keine schriftliche Verhandlungs-Zusage abgeben, folgen neue Streiks. (Symbolfoto)
ver.di macht weiter Druck: Sollten die Arbeitgeber der AVN-Gruppe Sachsen bis Montag keine schriftliche Verhandlungs-Zusage abgeben, folgen neue Streiks. (Symbolfoto)  © Hannes P Albert/dpa

Wie ein Beschluss der Tarifkommission vom Donnerstag festlegt, wird die Arbeitgeber-Seite erneut aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukommen.

Als mögliche Termine sind dafür der kommende Mittwoch und Donnerstag sowie der 30. März (Montag) vorgeschlagen worden.

"ver.di erwartet, dass eine positive Reaktion und eine Zusicherung erfolgt", heißt es. Als Frist habe man den 23. März, 16 Uhr, gesetzt.

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"Sollten wir bis dahin keine verbindliche schriftliche Zusage per Mail erhalten, werden wir ab dem 25. März [Mittwoch] beginnend die Streikmaßnahmen ausdehnen", lautet die Ankündigung von ver.di.

Zur AVN-Gruppe Sachsen gehören etwa die DVS Dresden, die Regionalverkehre in Sächsischer Schweiz/Erzgebirge/Westsachsen, REGIOBUS Mittelsachsen, ETP Chemnitz, die Verkehrsgesellschaft Meißen und die Görlitzer Verkehrsbetriebe.

Titelfoto: Hannes P Albert/dpa

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