Bayerns Frösche und Kröten starten gefährliche Wanderungen
Von Marco Hadem
München - Das deutlich mildere Wetter lässt vielerorts in Bayern die ersten Amphibien auf Wanderschaft gehen.
Um die Amphibien vor dem Straßentod zu schützen, helfen insgesamt 6000 Freiwillige und retten jährlich mehr als 500.000 Amphibien, wie der Bund Naturschutz (BN) in München mitteilte.
Auch Mitglieder anderer Tierschutzvereine wie der Landesbund für Vogel- und Naturschutz beteiligen sich an der bayernweiten Rettungsaktion.
Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung sowie in den Nachtstunden sind die Amphibien unterwegs und laufen Gefahr, massenhaft überfahren zu werden.
Denn auf dem Weg zu ihren Laichgewässern müssen sie oftmals Straßen überqueren. Nachttemperaturen von mindestens sechs Grad und Regen seien der Startschuss für die alljährliche Wanderung der Amphibien in Bayern zu ihren Laichgewässern, betonte der LBV.
Zu den wandernden Amphibien zählen Teichmolche, Springfrösche und Erdkröten – für ihren Schutz würden landesweit helfende Hände gesucht.
Insbesondere die Kontrolle der Zäune und der Transport der Tiere über die Straße erfordert Zeit und Personal. Der BN hofft zudem auf besondere Vorsicht und Rücksichtnahme von allen Autofahrern in den kommenden Wochen.
Titelfoto: Pia Bayer/dpa
