Frau hat sofort Mitleid, als sie Kreatur mit zwei Köpfen entdeckt

Alexander County (North Carolina) - Außergewöhnlicher Fund in North Carolina: Jeannie Wilson (63) entdeckte Ende September einen ungebetenen Gast in ihrem Zuhause - und empfand sofort Mitleid. 

Jeannie Wilson (63) mag ihren Chihuahua deutlich lieber als ihren ungebetenen Gast.
Jeannie Wilson (63) mag ihren Chihuahua deutlich lieber als ihren ungebetenen Gast.  © Facebook/Screenshot/Jeannie Wilson

Die 63-Jährige hatte gerade ein Kartenspiel mit Freunden und Verwandten beendet, als sie in ihrem Haus in Alexander County einen Blick in ihren Wintergarten warf, berichtet aktuell der Mirror

Dort erspähte sie die außergewöhnliche Kreatur: eine Rattenschlange mit zwei Köpfen! "Mein Sohn hatte die Tür geöffnet, um etwas Luft hineineinzulassen und ich denke, sie kam dann herein", so Wilson über dir kuriose Situation.

Viele hätten sich bei dem Anblick des Tieres vermutlich zunächst erschrocken, doch der US-Amerikanerin gingen ganz andere Gedanken durch den Kopf: "Nun, ich war noch nie ein Schlangen-Mensch, aber als ich sie sah, brach mir das Herz."

Offensichtlich ahnte die Dame, was für ein schweres Leben die arme Kreatur haben musste. Laut Experten werden lediglich 0,001 Prozent aller Schlangen mit zwei Köpfen geboren. 

Jeannie Wilson setzte sich für die zweiköpfige Schlange ein

Eine Rattenschlange mit zwei Köpfen ist extrem selten.
Eine Rattenschlange mit zwei Köpfen ist extrem selten.  © Facebook/Screenshot/Jeannie Wilson

Zweiköpfige Schlangen stehen laut Mirror vor einem harten Kampf ums Überleben und haben manchmal sogar Schwierigkeiten, sich richtig zu bewegen, weil sie zwei unabhängige Gehirne haben.

"Ich weiß nichts über Schlangen, aber ich wusste, dass sie nicht giftig war", erklärte Jeannie Wilson. Und weiter: "Ich sagte, 'es wird dich niemand verletzen.' Ich wollte, dass sie an einem sicheren Ort ist und man sich um sie kümmert."

Die gutmütige Finderin nannte die Kreatur "Double Trouble" (Doppelter Ärger) und brachte sie zum "Catawba Science Center" in Hickory, North Carolina.

"Sie sagten, sie sei ungefähr vier Monate alt und bei guter Gesundheit", erinnerte sich Wilson. "Sie haben sie in ein eigenes Vivarium (Tierhaltungsanlage, Anmerkung der Redaktion) gelegt. Sie kroch in einen Felsen und steckte ihre beiden Köpfe aus dem Loch, als wäre sie zu Hause."

Und so konnte Jeannie Wilson ruhigen Gewissens wieder nach Hause fahren. 

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Jeannie Wilson

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