Abgemagerter Hund an Baum gebunden: Urinflecken bedecken den Körper des Tiers

Bridgend (Wales) - In Wales wurde ein Staffordshire Bull Terrier in freier Natur entdeckt. Der Hund lief allerdings nicht frei herum, sondern war an einen Baum gebunden worden, ein Handtuch lag neben dem Tier. Wer hatte den Vierbeiner dort ausgesetzt?

Der Staffordshire Bull Terrier wurde in untergewichtigem Zustand gefunden und auf den Namen Eugene getauft.
Der Staffordshire Bull Terrier wurde in untergewichtigem Zustand gefunden und auf den Namen Eugene getauft.  © Facebook Screenshot Hope Rescue

Mitarbeiter der Tierschutzorganisation "Hope Rescue" tauften den Rüden auf den Namen Eugene.

Dieser befand sich in keiner guten Verfassung, als er gefunden wurde. Das Tier war völlig abgemagert und daher stark untergewichtig. Zudem war das braun-weiß-gemusterte Fell des Vierbeiners mit gelben Urinflecken bedeckt.

Lyndsey Smith, Eugenes zuständige Betreuerin bei Hope Rescue, fand jedoch lobenden Worte für den Vierbeiner in misslicher Situation.

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"Eugene ist der süßeste und freundlichste Junge, den man sich wünschen kann, also waren wir untröstlich, ihn in einem so traurigen Zustand zu sehen", schilderte sie gegenüber Wales Online.

Sie berichtete weiterhin, dass der Staffie zwar ordentlich Appetit hätte, ihm aber nur kleine Mahlzeiten vorgesetzt würden, um keine gesundheitlichen Schäden anzurichten.

Wenn der Hund seine gesetzliche vorgeschriebene Streunerzeit von sieben Tagen hinter sich hat, kann er in einem Pflegeheim unterkommen.

Tierschützer von "Hope Rescue" wollen herausfinden, wer Vierbeiner Eugene ausgesetzt hat

Derweil suchen die Tierschützen nach Informationen von Zeugen, wie Eugene in einem solchen Zustand an einen Baum gefesselt zurückgelassen werden konnte.

"Wir möchten alle Tierhalter dringend bitten, sich an ihre örtliche Tierrettung oder Tierfutterbank zu wenden, falls sie mit den laufenden Kosten für den Unterhalt ihrer Tiere zu kämpfen haben", gab Lyndsey Smith sämtlichen Haustierbesitzern noch eine dringliche Mahnung mit auf den Weg, falls es aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten zu Engpässen bei der Tierhaltung kommt.

Titelfoto: Facebook Screenshot Hope Rescue

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