Ängstlicher Schäferhund-Mix musste viele Schicksalsschläge verarbeiten und hofft auf Happy End

Frankfurt am Main - Der Tierschutzverein Frankfurt am Main bietet Hunden unabhängig von Rasse, Größe und Alter einen Platz, an dem sie sich in Erwartung eines neuen Zuhauses sicher fühlen können. Eine Bewohnerin, die auf ihr persönliches Happy End hofft, ist Bella.

Die circa neun Jahre alte Bella hofft auf ein neues Zuhause.
Die circa neun Jahre alte Bella hofft auf ein neues Zuhause.  © Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.

Die Schäferhund-Collie-Mix-Dame lebt seit Juni 2021 im Tierasyl im Stadtteil Fechenheim der hessischen Mainmetropole und musste zuvor bereits einige Schicksalsschläge wegstecken. Zunächst lebte Bella bei einer älteren Dame, die sich im Laufe der Zeit immer weniger gut um die Fellnase kümmern konnte.

Schließlich kam sie daraufhin im Tierheim Wanningsmühle im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen unter, wo sie vor ihrer Zeit in Frankfurt lebte. Dieses wurde jedoch nach einem Großbrand, in dessen Folge rund 100 Tiere ums Leben kamen, beinahe komplett zerstört.

Neben einigen weiteren Vierbeinern, fand auch die circa 2013 geborene Bella Zuflucht im Frankfurter Tierheim. Dort beschreiben sie ihre Betreuer als überaus niedlich, sehr anhänglich aber auch enorm stürmisch und des Öfteren apathisch.

Hund spürt erste Tritte von Frauchens Baby: Was er dann tut, bringt Herzen zum Schmelzen
Hunde Hund spürt erste Tritte von Frauchens Baby: Was er dann tut, bringt Herzen zum Schmelzen

Zudem reagiere Bella äußerst unsicher auf ihr neue Situationen. Und auch das Autofahren stellt für Bella eine zu Anfang äußerst beschwerliche Herausforderung dar. Dabei wirke sie zu Beginn stets aufgeregt und hektisch und könne sich nur schwerlich und nach einiger Zeit etwas beruhigen.

Umso entspannter verhalte sie sich dabei aber bei langen Spaziergängen in der freien Natur, die die Hundedame über alles liebt. Potenzielle Interessenten sollten sich jedoch bewusst machen, dass keine kleinen Kinder im Haushalt leben sollten.

Auch ist Bella noch nicht hundertprozentig stubenrein, da ihr dies zuvor scheinbar nicht antrainiert wurde. Stundenweises alleine bleiben sei ebenfalls nur nach einiger Eingewöhnung möglich.

Autofahrten und neue Situationen überfordern Bella zu Anfang noch

Artgenossen, die ihr sympathisch sind, lässt Bella gerne um sich herum sein. Laut ihrem ehemaligen Tierheim soll sie zudem besser mit Frauen als mit Männern auskommen. Ihre Betreuer hoffen also vor allem auf ein "Frauen-Power-Zuhause", in dem sich die neunjährige Hundedame nochmal so richtig wohl und endlich angekommen fühlen darf.

Wer an einer Adoption von Bella interessiert ist, kann sich mit dem Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 in Verbindung setzen. Möglich ist das telefonisch unter den Rufnummern 069/423005 und 069/423006 oder mithilfe des Kontaktformulars.

Titelfoto: Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.

Mehr zum Thema Hunde: