Er will nicht im Tierheim sterben: Gibt es ein Happy End für Hund Bodo?
Hamburg - Wer schenkt Bodo einen Altersruhesitz? Der betagte American Bulldog ist seit etwas mehr als zwei Monaten im Tierheim in Hamburg untergebracht. Sterben will der Vierbeiner dort aber nicht.
Wie der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website mitteilt, kam der zwölf Jahre alte Rüde am 21. Januar dieses Jahres als behördliche Sicherstellung ins Tierheim an der Süderstraße. Nun ist er zur Vermittlung freigegeben.
Von seinen Pflegern wird Bodo als freundlich und aufgeschlossen beschrieben. Gleichzeitig sollte nicht unterschätzt werden, dass er fast 50 Kilo wiegt und ein ganz schöner Sturkopf sein kann.
Eine Sache, die der Hunde-Opa gar nicht mag, sind Artgenossen. Deshalb gilt: In seinem zukünftigen Zuhause sollte es keine anderen Hunde geben - ebenso wenig wie andere Haustiere oder kleine Kinder.
Ideal wären ein ruhiges, ebenerdiges Zuhause auf dem Land und Menschen, die Hundeerfahrung haben. So kann Bodo der Lebensabend geschenkt werden, den er verdient.
American Bulldog Bodo hat einige gesundheitliche Probleme
Wie viel Zeit der Kraftprotz noch hat, ist allerdings unklar. Er hat Probleme mit den Augen, dem Zahnfleisch, der Haut und hört nicht mehr so gut. An seinem Übergewicht wird im Tierheim gearbeitet, was in seinem neuen Zuhause weitergeführt werden sollte.
Unterm Strich ist Bodo ein gemütlicher Zeitgenosse, der keine langen Spaziergänge mehr braucht. Aufgrund seines Alters schläft und schnarcht der Vierbeiner viel und gerne - am liebsten mit einer Kuscheldecke.
Bis er sein zukünftiges Zuhause findet, freut sich der Rüde laut seinen Pflegern auch über die Übernahme einer Patenschaft, mit der bei seiner Versorgung im Tierheim finanziell unterstützt werden kann.
Ihr wollt Bodo ein Happy End schenken? Sein kompletter Steckbrief und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Tierheim sind unter hamburger-tierschutzverein.de zu finden.
Titelfoto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

