Frau denkt, Tierklinik hat Mops eingeschläfert: Als sie Monate später durch Facebook scrollt, bleibt ihr das Herz stehen

Coweta County (USA) - Es sind unfassbare Vorwürfe, die gegen eine Tierklinik in den USA öffentlich geworden sind: Gleich zwei Familien beschuldigen die Einrichtung, bezüglich der Einschläferung ihrer Lieblinge gelogen und die Vierbeiner stattdessen geklaut zu haben.

In den USA wird der Mitarbeiterin einer Tierklinik vorgeworfen, einen Mops, der eigentlich eingeschläfert werden sollte, nach Hause mitgenommen zu haben. (Symbolbild)  © 123rf/ kozorog

Hundehalterin Rebecca Belote ist eine der Betroffenen. Sie war mit ihrem Mops "Cha Cha" für eine Untersuchung ins "Senoia Animal Hospital" im Coweta County gefahren. Dort hatte man ihr mitgeteilt, dass der Zustand ihrer vierjährigen Hündin derart schlecht sei, dass es keine andere Möglichkeit gebe, als das Tier einzuschläfern. Demnach hätte man bei Cha Cha eine diabetische Ketoazidose sowie Organversagen festgestellt.

Belote und ihre Familie war am Boden zerstört. Vor allem ihren 17-jährigen Sohn traf es besonders schlimm: "Mein Sohn hing sehr an der Hündin", erklärt die US-Amerikanerin gegenüber Channel 2. "Sie hatten sogar Partner-Outfits - zum Beispiel passende Kapuzenpullover, die sie trugen."

Monate nach dem Schock ging die Familie davon aus, dass Cha Cha in der Klinik gestorben sei, schließlich hatten sie für die Einschläferung gezahlt.

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Alles änderte sich, als Rebecca beim Scrollen durch Facebook plötzlich auf ein Foto eines Mopses stieß. Sofort wusste sie, dass es sich dabei um ihre Hündin handelte. "Ich wusste in dem Moment, als ich das Bild sah: Das ist mein Hund", erinnert sie sich.

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Tierklinik bestreitet Vorwürfe

Eine Katze sollte ebenfalls eingeschläfert werden. Ihre Familie fand 18 Monate später heraus, dass sie noch lebte und bei einer Angestellten wohnte. (Symbolfoto)  © 123RF/kzenon

Schnell hatte Belote herausgefunden, dass die Person, die Cha Cha auf dem Foto im Arm hielt, eine Angestellte des "Senoia Animal Hospital" war - dort, wo der Mops doch angeblich eingeschläfert worden war.

Laut Belote hätte der Partner jener Angestellte ihr gegenüber sogar bestätigt, dass Cha Cha bei ihnen leben würde. Er hätte ihr zudem erklärt, dass es dem Mops besser gehen würde, obwohl die Mediziner in der Tierklinik etwas ganz anderes erzählt hatten.

Die Einrichtung selbst bestreitet nach wie vor, dass die Mitarbeiterin die Hündin an sich genommen hat. "Sie haben einen Anwalt eingeschaltet", so Belote, "Sie wollen nicht darüber sprechen."

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Mittlerweile soll der Mops doch eingeschläfert worden sein - obwohl es hieß, dass sein Zustand sich deutlich gebessert hätte. "Dass sie einen gesunden Hund eingeschläfert haben - das ist einfach krank", meint die US-Amerikanerin. Sie hat nun Beschwerde bei der Veterinärbehörde eingereicht.

Offenbar war es nicht der einzige Vorfall dieser Art in der Einrichtung: Eine Katze namens Annie sollte ebenfalls eingeschläfert werden. Ihre Familie fand allerdings 18 Monate später heraus, dass eine in der Klinik beschäftigte Person die Samtpfote nach Hause mitgenommen hatte.

Auch in diesem Fall ermittelt die Behörde.

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