Frau findet hilflosen Hund: Als sie sieht, was er frisst, ist sie entsetzt

Houston (Texas, USA) - Sie war abgemagert, verdreckt und völlig hilflos, als Tierschützerin Samantha Dix ihr zu Hilfe kam. Doch als die Frau aus Houston in Texas sah, wovon die schwer vernachlässigte Hündin zuletzt gefressen hatte, war sie entsetzt.

Hündin Neda war abgemagert und hilflos, als sie gefunden wurde.
Hündin Neda war abgemagert und hilflos, als sie gefunden wurde.  © Instagram/Screenshot/streetlifetothesweetlife

Das arme Tier hatte sich von einem toten Hund ernährt, der am Straßenrand lag! Dix postete zwei Fotos der kleinen Hündin Anfang Februar auf Instagram. Auf dem zweiten Bild ist auch der Kadaver der verstorbenen Fellnase zu sehen.

Neda, wie sie jetzt heißt, kam unterdessen zu "Lola's Lucky Day", einer gemeinnützigen Organisation aus Houston. Diese vermittelte die untergewichtige Fellnase direkt an eine Pflegefamilie.

"Sie versucht, etwas zuzunehmen, weil sie so dünn ist. Nach Abschluss ihrer Herzwurmbehandlung wird sie nach Wisconsin reisen", erklärte Dix jetzt in einem Interview mit Newsweek.

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Dann erzählte sie von der brutalen Realität, mit der viele ausgesetzte Vierbeiner in ihrem US-Bundesstaat konfrontiert sind.

Instagram-Posting zeigt traurige Entdeckung der Hündin

Gruselig: Vom toten Hund (rund umrandet) fraß die Hilflose Neda.
Gruselig: Vom toten Hund (rund umrandet) fraß die Hilflose Neda.  © Instagram/Screenshot/streetlifetothesweetlife

"Es ist in Texas sehr verbreitet, dass Tiere überfahrene Tiere fressen, um zu überleben", sagte sie dem US-Magazin. Dies liege auch daran, dass die Tierschutzsysteme in ganz Texas überlastet seien.

Dix erklärte zudem, dass Neda derzeit ihre medizinische Behandlung fortsetzen und an Gewicht zunehmen müsse. Erst dann könne sie nach Wisconsin gebracht werden, wo die Nachfrage nach zur Adoption stehenden Hunden oft höher sei.

Auf Instagram sorgte ihr Beitrag unterdessen für Entsetzen. In der Kommentarspalte reagierten einige User mit Vorwürfen.

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"Texas ist eine Katastrophe, was Tiere angeht. Ich habe noch nie so viele ausgesetzte, zurückgelassene oder zur Einschläferung vorgesehene Tiere gesehen oder davon gehört", ärgerte sich beispielsweise jemand.

"Keine überfahrenen Tiere mehr", forderte Dix entsprechend am Ende des Interviews - und fügte hinzu: "Ab jetzt nur noch Sicherheit."

Titelfoto: Instagram/Screenshot/streetlifetothesweetlife

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