Frau wollte mit Hund reisen: Was sie dann macht, lässt alle Herzen brechen
Las Vegas (USA) - Eine Frau wurde festgenommen, nachdem sie ihren Hund am Flughafen aussetzen wollte. Der niedliche Vierbeiner sucht nun ein neues, liebevolles Zuhause.
Der Vorfall ereignete sich vor rund zwei Wochen gegen 23.30 Uhr am Flughafen der US-Metropole Las Vegas. Wie People berichtete, ging eine Frau an den Schalter der Airline "JetBlue" und wollte für sich und ihren Hund einchecken.
Doch die Angestellten der Fluggesellschaft erklärten ihr, dass sie die dafür erforderlichen Unterlagen nicht ausgefüllt habe, damit das Tier als Assistenzhund mit ihr fliegen könne. Der Frau wurde daraufhin die Bordkarte für den Vierbeiner verweigert.
Das hielt sie jedoch nicht auf: Sie band den Hund kurzerhand an eine Metallstange und ging ohne ihn zum Abflug-Gate.
Sofort wurde die Polizei alarmiert. Nach kurzer Suche konnten die Beamten die Frau an einem anderen Gate ausfindig machen und befragten sie, warum sie ihren treuen Begleiter zurückgelassen hatte.
"Sie erklärte, die Fluggesellschaft würde ihr nicht erlauben, mit dem Hund zu fliegen. Obendrein behauptete sie, der Hund trage ein GPS-Tracking-Gerät und, dass er dadurch schon irgendwie zu ihr zurückkehren würde, so die Beamten in einer Stellungnahme.
Ausgesetzter Hund sucht ein neues Zuhause
Die Frau zeigte sich auch danach kein bisschen kooperativ und widersetzte sich den Polizisten, als diese versuchten, sie festzuhalten, während sie durch den Sicherheitsbereich geführt wurde. Kurz darauf wurde sie wegen Aussetzung eines Tieres und Widerstands gegen die Festnahme verhaftet.
Auch wenn es für die Besitzerin ernsthafte Konsequenzen hatte, blickt der Hund nun in eine bessere Zukunft. Denn ab dem Moment, als die Flughafen-Mitarbeiter bemerkten, was geschehen war, bekam der Hund viel Liebe und Aufmerksamkeit. Prompt wurde der Vierbeiner - sehr passend - auf den Namen "JetBlue" getauft.
"Trotz der Erfahrung des Verlassenwerdens zeigt JetBlue nur Liebe. Er ist liebevoll, sanft und unglaublich sozial. Er begrüßt jeden mit Vertrauen und Wärme - was angesichts dessen, was er durchgemacht hat, wirklich bemerkenswert ist", so eine Sprecherin einer örtlichen Tierrettung.
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Titelfoto: Screenshot/X/LVMPD

