Husky-Paar aus Wohnung geworfen: Gibt es ein Happy End für diese Hunde?

München - Husky-Hündin Sharlot kam zusammen mit dem Husky-Rüden Shadow ins Münchner Tierheim, da ihr Besitzer die beiden nicht in seiner Wohnung halten durfte. Nun sucht das Paar ein neues Zuhause.

Husky Shadow liebt es im Wasser zu planschen.
Husky Shadow liebt es im Wasser zu planschen.  © Tierheim München

Die 2014 geborenen Sharlot hat eine Schulterhöhe von circa 50 Zentimeter und wiegt aktuell ungefähr 18 Kilogramm. Ihr Weggefährte Shadow ist ebenfalls 2014 geboren, 60 Zentimeter groß und bringt aktuell circa 27 Kilogramm auf die Waage.

Die hübsche Hündin ist rassetypisch etwas dickköpfig und eigenwillig, macht das mit ihrem Charme und ihrer lustigen Art aber mehr als wett. Sie ist verschmust und lässt sich auch gerne mal zum Spielen animieren, wobei sie dabei leider ihre gesundheitlichen Probleme etwas behindern.

Lange Spaziergänge kommen für Sharlot nicht mehr infrage, sie ist eher gemütlich und mit Pausen unterwegs.

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Die Hündin leidet an Leishmaniose. Dadurch hat sie Probleme mit dem Bewegungsapparat, der Haut und dem Nervensystem (vor allem dem Gleichgewicht). Dafür benötigt sie spezielles Futter und Medikamente. Zudem hat sie erhöhten Blutdruck, der ebenso behandelt und kontrolliert werden muss.

Mit anderen Artgenossen ist Sharlot bedingt verträglich, hier entscheidet sie nach Sympathie. Aufgrund massiver Verfilzungen musste Sharlot geschoren werden, sie benötigt künftig intensive Fellpflege.

Huskys aus dem Tierheim adoptieren: Sharlot und Shadow suchen neue Besitzer

Sharlot (r.) und Shadow würden gerne weiterhin zusammenbleiben.
Sharlot (r.) und Shadow würden gerne weiterhin zusammenbleiben.  © Tierheim München

Shadow ist freundlich, bei Fremden aber anfangs etwas zurückhaltend. Nach kurzer Eingewöhnung ist er sehr verschmust, aber auch rassetypisch ein wenig eigen. Shadow ist gerne viel draußen, verspielt und liebt es im Wasser zu planschen.

Ein Haus mit Garten wäre daher ideal für ihn und Sharlot. Anderen Hunden gegenüber ist er weitestgehend neutral eingestellt, je nach Sympathie.

Da die Huskys sehr aneinander hängen, sollen sie auch in Zukunft, wenn möglich, zusammen bleiben dürfen.

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Aufgrund ihrer Erkrankung kann Sharlot keine Treppen steigen. Auch Shadow hat Probleme mit dem Bewegungsapparat, die noch weiter abgeklärt werden müssen. Daher sollte auch er möglichst keine Treppen steigen. Ältere Kinder wären für das Paar kein Problem.

Weitere Informationen zu den Huskys erhältst Du bei den Pflegern in der Hundequarantäne, unter Tel. 089/92100043. Vereinbar einen Besuchstermin und lerne die beiden kennen.

Titelfoto: Bildmontage: Tierheim München (2)

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