Ihr Schicksal ist herzzerreißend: Jetzt trauern Skeny und Willi gemeinsam im Tierheim

Kassel - Eigentlich hatten sich die beiden liebenswerten Mischlings-Rüden Skeny und Willi auf einen ruhigen Lebensabend bei ihren gemeinsamen Herrchen und Frauchen gefreut. Doch dann schlug das Schicksal eiskalt zu und für die beiden Hunde brach ihre heile Welt komplett zusammen.

Sowohl Skeny (l.) als auch Willi konnten aus Tierheimen an ein gemeinsames Zuhause vermitteln werden, doch dann starben Herrchen und Frauchen.
Sowohl Skeny (l.) als auch Willi konnten aus Tierheimen an ein gemeinsames Zuhause vermitteln werden, doch dann starben Herrchen und Frauchen.  © Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V./Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V.

Skeny und Willi waren beide bereits vor Jahren in unterschiedlichen Tierheimen gelandet, konnten aber an ein tierliebes Ehepaar vermittelt werden, wo sie laut dem Tierheim Wau-Mau-Insel in Kassel eine sehr glückliche Zeit verbrachten.

Doch dann starb vor drei Jahren überraschend erst ihr Herrchen und jetzt erst kürzlich auch noch ihr Frauchen. Und da sonst niemand mehr da ist, der sich um die beiden kümmern kann, sind die Hunde wieder im Tierheim gelandet; dieses Mal beide in Kassel, da das Tierheim, aus dem Willi stammt, ihn nicht mehr zurücknimmt.

Die Trauer über den Verlust merke man beiden laut der Webseite der Wau-Mau-Insel ganz deutlich an. Wobei besonders Skeny unter dem Verlust seiner Bezugspersonen ganz schrecklich leide.

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Glücklicherweise können sich die Hunde im Tierheim gerade gegenseitig etwas Halt geben und verbringen viel Zeit gemeinsam. Dass sie dennoch nicht gemeinsam vermittelt werden sollen, liegt am kleinen Willi.

Gemeinsam vermitteln will das Tierheim in Kassel die beiden aber nicht

Zurzeit geben sich Skeny und Willi im Tierheim gegenseitig Halt. Da aber Willi gerne im Mittelpunkt steht, sollen die beiden nicht mehr zusammen vermittelt werden.
Zurzeit geben sich Skeny und Willi im Tierheim gegenseitig Halt. Da aber Willi gerne im Mittelpunkt steht, sollen die beiden nicht mehr zusammen vermittelt werden.  © Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V.

Denn das "muntere und agile Kerlchen" wäre laut der Webseite tatsächlich lieber ein Einzelhund. Zwar verträgt er sich grundsätzlich gut mit seinen Artgenossen, mag es aber umso mehr, im Mittelpunkt zu stehen und ganz alleine die Aufmerksamkeit seiner Menschen zu genießen.

Willi wurde bereits 2011 geboren. Von altersgemäßen Gebrechen will er aber nichts wissen, ist immer noch sehr gerne unterwegs und wünscht sich unternehmungslustige Menschen in seinem neuen Zuhause.

Auch der 2012 geborene Skeny ist laut dem Tierheim noch erstaunlich fit. Er sei ein "richtiger Traumhund", heißt es; menschenbezogen, verschmust, kommt mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts wunderbar aus und bleibt auch mal längere Zeit alleine zu Hause.

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Jetzt hoffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wau-Mau-Insel, die traurigen Hunde für die ihnen verbleibende Lebenszeit doch noch einmal an liebevolle Menschen vermitteln zu können.

Wer sich nun angesprochen fühlt, kann gerne mit dem Tierheim in Kassel in Kontakt treten. Das geht am besten über das jeweilige Kontaktformular für Willi und Skeny.

Titelfoto: Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V.

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