Mann adoptiert Hündin: Vier Jahre später enthüllt Röntgen-Bild Schreckliches

Missouri (USA) - Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Missouri schenkte einer Streuner-Hündin ein Zuhause. Als er sie vier Jahre später bei einem Tierarzt untersuchen ließ, holte sie ihre Vergangenheit wieder ein und Schreckliches wurde enthüllt.

Ein Tierarzt enthüllte bei einer Röntgen-Untersuchung die schwierige Vergangenheit von Hündin Momo. (Symbolbild)
Ein Tierarzt enthüllte bei einer Röntgen-Untersuchung die schwierige Vergangenheit von Hündin Momo. (Symbolbild)  © 123rf/kintarapong

Der US-Amerikaner, der gegenüber Newsweek nur als Charlie auftrat, erinnert sich noch genau an den Moment, in dem er Hündin Momo zum ersten Mal sah. "Ich habe mir ihre Liste der zur Adoption freigegebenen Hunde online angesehen und sie fiel mir sofort als weltmüde, ältere Hündin auf, die ein friedliches, ruhiges und liebevolles Zuhause brauchte", so der Hundehalter.

Als er sie anschließend bei einer Vermittlungs-Veranstaltung traf, machte es sofort Klick und beide wussten, dass sie zusammengehörten.

Damals war Momo sieben Jahre alt und von der Straße gerettet worden. Ein Tierarzt hatte bereits zu diesem Zeitpunkt Anzeichen von Misshandlung festgestellt und vermutet, dass Momo vor ihrem Leben auf der Straße für die Zucht herhalten musste.

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Es sollte allerdings einige Jahre dauern, bis Charlie mehr über die Vergangenheit seines Haustieres erfuhr.

Vor Kurzem bemerkte er, dass Momo Probleme in ihrer Mobilität hatte.

Röntgen-Untersuchung zeigt dunkle Vergangenheit der Hündin

Der Vierbeiner darf jetzt endlich in Ruhe und Frieden leben. (Symbolbild)
Der Vierbeiner darf jetzt endlich in Ruhe und Frieden leben. (Symbolbild)  © 123rf/shadowhero

Eine Röntgen-Untersuchung zeigte nicht nur, dass die Hündin an Hüftdysplasie und Arthritis leidet, sondern zudem gleich mehrere beunruhigende Fremdkörper in ihrer Hüfte nahe der Wirbelsäule. Wie sich herausstellen sollte, steckten im Körper der Hündin eine große sowie mehrere kleine Kugeln. Momo wurde vor ihrer Adoption also angeschossen.

"Ich war ziemlich schockiert und traurig", so ihr Herrchen. Auch wenn der Tierarzt sich sicher ist, dass die Fremdkörper, die unter anderem wahrscheinlich von einer Schrotflinte stammen, keine Schmerzen verursachen, hätten die Kugeln sie beinahe umgebracht. Vor allem das größere Geschoss habe gerade so ihre Wirbelsäule verfehlt.

Auf Reddit, wo Charlie die Röntgenbilder geteilt hatte, spekulierten die User, dass der Vierbeiner womöglich ins Visier eines Bauern geraten ist, der die Hündin von seinem Hof vertreiben wollte. Andere vermuten, dass Momo eventuell die Zielscheibe von Kindern geworden ist, welche mit Waffen herumhantierten.

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Was auch immer Momo in der Vergangenheit durchmachen musste: Charlie ist froh, dass sie jetzt ein "schönes, friedliches Leben" bei ihm haben darf.

Titelfoto: 123rf/kintarapong

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