Mann flüchtet vor Polizei und lässt seinen Labrador zurück - doch der Hund führt die Beamten direkt zu ihm

England - Er flüchtete vor der Polizei, ließ dabei sogar einen seiner Hunde zurück und glaubte offenbar, den Beamten entkommen zu sein. Doch ausgerechnet sein Vierbeiner führte die Beamten direkt zu seinem Versteck!

Sein zurückgelassener Labrador führte die Beamten direkt zum Haus des Flüchtigen.  © Cheshire Police

Wie aus einem aktuellen Statement der Cheshire Police vor wenigen Tagen hervorging, ereignete sich der kuriose Vorfall bereits im Februar.

Damals war der 41-jährige Charles Foy dabei erwischt worden, wie er illegal mit einem E-Scooter durch die Straßen des britischen Runcorn fuhr. Seine beiden Hunde liefen neben ihm her.

Als den Beamten jedoch ein starker Cannabisgeruch aus Foys Richtung auffiel, wollten sie ihn anhalten - doch er ergriff die Flucht.

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"Während seines Fluchtversuchs blieb einer der Hunde, ein Labrador, der neben dem E-Scooter herlief, zurück, weil er mit der hohen Geschwindigkeit des E-Scooters nicht mithalten konnte", teilte die Polizei mit.

Doch der zurückgelassene Vierbeiner kannte den Weg nach Hause ganz genau und führte die Beamten ohne Umwege dorthin.

Auf einem Video war zu sehen, wie ein Polizist den Labrador fragte: "War er ein böser Junge und hat dich zurückgelassen?".

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Charles Foy zu Haftstrafe verurteilt

Charles Foy wurde zu drei Monaten Haft verurteilt.  © Cheshire Police

Zunächst sah das Haus verlassen aus, doch dann tauchte der zweite Hund, der mit Foy unterwegs gewesen war, an einem Fenster im Erdgeschoss auf.

Nachdem sich die Beamten schließlich Zugang zu dem Haus verschafft hatten, fanden sie den 41-Jährigen nach kurzer Suche versteckt auf dem Dachboden.

Der Flüchtige behauptete, aufgrund der beengten Wohnverhältnisse auf dem Dachboden geschlafen zu haben und an diesem Abend überhaupt nicht mit dem E-Scooter unterwegs gewesen zu sein.

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Foy wurde schließlich festgenommen und wenig später zu drei Monaten Haft verurteilt.

Grund dafür war unter anderem, dass er trotz eines bestehenden Fahrverbots gefahren war, ein Kraftfahrzeug ohne Versicherung genutzt und sich geweigert hatte, einen Drogentest abzugeben.

Außerdem wurde ihm für vier Jahre und drei Monate das Führen von Fahrzeugen untersagt.

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