Stella will nicht sterben: Hündin kämpft um Leben, Hoffnung auf "kleines Wunder"

Bad Kissingen - Stella gibt nicht auf! Die kleine Jack-Russell-Terrier-Hündin kämpft derzeit in einer Tierarztpraxis in Bad Kissingen um ihr Leben, eine Blutspende soll den Ärzten wertvolle Zeit verschaffen. Der Auslöser ist noch unbekannt.

Stella kämpft um ihr Leben. Was der Kleinen fehlt, ist noch nicht klar, ihr Zustand ist allerdings lebensbedrohlich.  © privat

Wie Tierschützerin Anke Hofmann, Vorsitzende des Vereins "Babyklappe für Hilfe suchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V." gegenüber TAG24 schildert, bekommt die zehn Jahre alte Fellnase momentan hoch dosiert Antibiotika und Kortison, ihre Blutwerte bereiten große Sorgen.

Der Hämatokrit-Wert, der den Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Blutvolumen in Prozent angibt, liegt bei lediglich 13 und damit in einem Bereich, der eine akute Lebensgefahr bedeutet.

Laut Hofmann werde momentan alles versucht, um die kleine Kämpferin zu stabilisieren, ein passender Blutspender konnte ausfindig gemacht werden. Verläuft alles reibungslos, wäre vorerst zumindest immens wichtige Zeit gewonnen.

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"Wir kämpfen gerade mit allem, was wir haben für unsere kleine Stella und hoffen so sehr auf ein kleines Wunder", erklärt Hofmann verzweifelt.

Der Auslöser der Erkrankung ist momentan noch unklar. Eine Autoimmunkrankheit ist möglich, doch erst weitere Untersuchungen werden Klarheit bringen. Diese befinden sich in vollem Gange, benötigen jedoch ebenfalls Zeit.

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Die Jack-Russell-Terrier-Hündin wird in einer Tierarztpraxis in Bad Kissingen behandelt.  © privat

Hündin Stella kämpft tapfer um ihr Leben - auch Tierschutzverein auf Hilfe angewiesen

Der Verein "Babyklappe für Hilfe suchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V." setzt sich für Tiere in Not ein.  © privat

Sicher ist allerdings bereits, dass die Behandlung einen enormen finanziellen Aufwand bedeutet.

"Die Kosten werden jeglichen Rahmen sprengen", ist sich Hofmann sicher. Die Hündin habe jedoch "eine Chance und damit ein Recht auf Leben".

"Wir sind gerade völlig verzweifelt und versuchen alles, um Stella diese Chance zu geben." Jeder einzelne Euro sei deshalb eine sehr große Hilfe.

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Wer dem Verein finanziell unter die Arme greifen möchte, kann dies mit Spenden via PayPal oder alternativ an das Konto des "Babyklappe für Hilfe suchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V." unter der IBAN DE75 5306 2350 0000 0738 65 tun.

Helfen können alle Tierfreude allerdings auch auf andere Weise - etwa durch das Teilen von Stellas Geschichte bei Freunden oder in Hundegruppen.

Für Anke Hofmann, erste Vorsitzende des Vereins, ist es eine Herzensangelegenheit, zu helfen.  © privat

Wenn Ihr Fragen habt, wie Ihr helfen könnt, steht Hofmann Euch unter der Rufnummer 015206925144, per WhatsApp (identisch) oder via E-Mail zur Verfügung. Weitere Informationen erhaltet Ihr außerdem auf der Webseite des Vereins.

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