"Es zerreißt uns das Herz": Darum können Tierschützer kranke Kätzchen nicht mehr retten

Dipperz - Die Mitglieder des Vereins "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten" im hessischen Dipperz mussten leider eine schwere Entscheidung treffen.

Auch die kleine Nio ist eines der vielen "Notfellchen" in Ankes Obhut.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

"Momentan nehmen wir keine weiteren Tiere mehr auf. Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen", berichtet die Vereinsvorsitzende Anke Hofmann im Gespräch mit TAG24. "Es zerreißt uns das Herz."

Nahezu täglich müsste sie Menschen absagen, die Katzen abgeben wollen oder kranke Tiere gefunden haben. "Dieses Gefühl, nicht helfen zu können, begleitet uns jeden Tag und lässt uns oft nicht los", sagt Anke traurig.

Doch ihr und den Tierschützern der "Babyklappe" bleibt leider keine andere Wahl. "Nur so können wir die Tiere, die sich bereits in unserer Obhut befinden, weiterhin verantwortungsvoll versorgen", erklärt die Vereinsvorsitzende.

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Derzeit werden zahlreiche Schützlinge, darunter auch viele Kitten mit Katzenschnupfen, in der "Babyklappe" versorgt. Und die Tiere benötigen tierärztliche Behandlung, Medikamente, hochwertiges Futter und intensive Pflege - teils rund um die Uhr. Das verschlingt Monat für Monat Tausende Euro.

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Im Moment sind die Kapazitäten der "Babyklappe" derart ausgelastet, dass der Verein keine weiteren Tiere mehr aufnehmen kann.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

"Die Notfälle können wir kaum noch stemmen", sagt Tierschützerin Anke

Baby-Katze Pünktchen kam mit einem schlimmen Katzenschnupfen zu Anke und ihrem Verein. Mittlerweile befinde sie sich aber auf dem Weg der Besserung, sagt die Tierschützerin.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

"Die Tierarztkosten sind inzwischen enorm und steigen ständig weiter an. Jeder Besuch, jede Behandlung, jedes Medikament bringt uns finanziell an unsere Grenzen", sagt Anke. "Jeder einzelne Notfall bedeutet nicht nur neue Sorgen, sondern auch eine zusätzliche Belastung, die wir kaum noch stemmen können."

Nur gemeinsam mit der Community der Tierschützerinnen und Tierschützer könne sie ihren auf Spenden angewiesenen Verein überhaupt am Leben erhalten. "Deshalb hoffen wir von ganzem Herzen auf die Unterstützung der Menschen", sagt Anke.

Ob mit Futter, Katzenstreu, einer Geldspende, dem Teilen dieses Artikels oder Ankes Posts auf Facebook: "Jede noch so kleine Hilfe bedeutet für uns und unsere Tiere unglaublich viel und gibt uns die Kraft, weiterzumachen", so die Tierschützerin. Zudem appelliert sie noch einmal nachdrücklich an alle Katzenhalter, Ihre Freigänger kastrieren zu lassen. "Damit dieses Leid endlich aufhört."

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Wenn Ihr Anke, dem Verein und den vielen Tieren finanziell helfen wollt, könnt Ihr gerne Spenden auf das Konto DE75 5306 2350 0000 0738 65 oder per PayPal überweisen.

Anke Hofmann ist die erste Vorsitzende des Vereins und steckt all ihre Energie in das Wohl ihrer "Notfellchen".  © privat
Der Verein "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e. V." kümmert sich um notleidende kleine Hunde und Katzen, die sonst keine Chance hätten.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

Oder habt Ihr noch Fragen an Anke, möchtet einfach gerne mal mit ihr reden? Sie steht Euch telefonisch (0152/06925144) oder per WhatsApp zur Verfügung. "Und jedes liebe Wort hilft uns, weiterzumachen", sagt sie.

Weitere Informationen erhaltet Ihr zudem auf der Webseite des Vereins.

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