Kinder lassen Katze nicht in Ruhe: Ihre Mutter trifft eine folgenschwere Entscheidung

Köln – Kater Tom hatte bisher keine schöne Familienerfahrung und wurde von zwei Kindern übel geärgert. Die Situation war irgendwann nicht mehr tragbar, und Toms Besitzerin traf eine Entscheidung: Der Kater musste ins Tierheim.

Kater Tom blickt scheu in die Kamera: Zwei Kinder ärgerten ihn, bis die Situation nicht mehr tragbar war, und Tom die Familie verlassen musste.
Kater Tom blickt scheu in die Kamera: Zwei Kinder ärgerten ihn, bis die Situation nicht mehr tragbar war, und Tom die Familie verlassen musste.  © Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Dass Tiere gegenüber Menschen ein aggressives Verhalten zeigen, kann vorkommen, und hat meist einen bestimmten Hintergrund. In Kater Toms Fall war allerdings genau das Gegenteil das Problem.

Zwei kleine Kinder, die den Kater als Ausgleich für ausgefallene Urlaube in Corona-Zeiten geschenkt bekamen, gingen gar nicht gut mit der Samtpfote um.

Denn wie das Tierheim Dellbrück kürzlich berichtete, "stürzten" sich die Kinder regelrecht auf den kleinen Kater und ließen ihm keine Ruhe mehr.

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Wer schon einmal Katzen beobachtet hat, weiß, dass die Vierbeiner gut und gern 15 Stunden des Tages schlummernd und schlafend verbringen und dabei ungern gestört werden.

Die Mutter der beiden Kinder ermahnte Toms Spielgefährten immer wieder und bat sie, ein bisschen ruhiger mit dem Kater umzugehen. Das ältere Kind zeigte sich nach einiger Zeit offenbar einsichtig und ließ von dem Kater ab.

Das jüngere Kind hörte jedoch nicht auf, Tom zu ärgern, und der Mutter blieb nichts anderes übrig, als das Tier in die Obhut des Tierheims zu geben. "Sie konnte das Zusammenspiel einfach nicht mehr mit ansehen", heißt es in dem Instagram-Post.

Kater Tom ist nun in den Händen des Tierheims und gewöhnt sich an seine neue Umgebung

Tierheim rät Tierfans zu reiflicher Überlegung

Es gibt sicherlich Tierfreunde, die die Mutter deswegen verurteilen könnten, weil sie sich ein Tier anschaffte und nicht richtig für es sorgen konnte.

Das Tierheim sieht das allerdings ganz anders. Die Mitarbeiter loben die Mutter, die eine richtige Entscheidung traf: "Wir sind sehr froh, dass die Mutter so schnell gehandelt hat und so ehrlich zu uns war."

Außerdem rät das Tierasyl, sich in solchen Fällen eher für ein schnelles Ende zu entscheiden als für eine vermutlich sogar quälende Zeit für ein Tier.

Denn auch Haustiere haben einen Charakter und müssen sich genau wie Menschen an neue Umgebungen gewöhnen. Manchmal stimmt die Chemie und manchmal eben nicht.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

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