Mann attackiert Waschbär mit Hammer und hält Nachbar Nähnadel an den Hals
Mount Dora (USA) - Ein Notruf, der die Polizei im US-Bundesstaat Florida am 14. Dezember 2022 ereilte, förderte ungeheuerliche Ereignisse zutage. Der 31-jährige Kevin Teson Williams wird sich wegen der Geschehnisse vor Gericht verantworten müssen.

Laut einer eidesstattlichen Erklärung, die Law and Crime bekannt ist, nahmen Ersthelfer Kontakt zu einer aufgebrachten Anwohnerin auf.
Sie schilderte, dass sie von der Arbeit nach Hause gekommen sei, als Williams von seinem Roller stieg und dabei auf ihr Auto einschlug. Er beließ es jedoch nicht bei der Fahrzeug-Prügel, sondern stieß außerdem Todesdrohungen gegen die Dame aus, bei der es sich um seine Mitbewohnerin handelte.
Panisch flüchtete die Frau zu einem Nachbarn. Dieser hatte die nächste Schocknachricht für sie in petto, erzählte vom Tod des Waschbären, den die US-Amerikanerin in einem Zwinger an der Rückseite des Hauses hielte.
Der schreckliche Verdacht bestätigte sich, als das Säugetier außerhalb seines Käfigs gefunden wurde.
Ganz in der Nähe befanden sich ein Hammer und eine blutige Matte, sodass nicht viel Fantasie dazugehört, sich vorzustellen, welchem Martyrium der Waschbär ausgesetzt war.
Kevin Williams befindet auf freiem Fuß - Prozessstart am 9. Januar 2023

Das Tier "habe noch geatmet", als der Mann den Tatort verließ. Nicht klar ist, ob es überleben konnte.
Kevin Williams wurde festgenommen. Wegen schwerer Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe und schwerer Tierquälerei erwartet ihn ab dem 9. Januar eine Anklage.
Darüber hinaus soll der 31-Jährige auch einem Nachbarn eine Nähnadel an den Hals gehalten haben und gedroht haben, diesen zu töten.
Momentan befindet sich Williams nach Zahlung einer Kaution von 6000 US-Dollar (rund 5643 Euro) auf freiem Fuß.
Für ihn wurde jedoch eine Kontaktsperre zu den Opfern verhängt. Er darf sich den Personen maximal auf rund 150 Meter (500 Fuß) nähern.
Titelfoto: Bildmontage: Lake County Sheriff's Office , 123RF dkapp12