Mann geht nachts ins Bad: Als er sieht, wer dort schläft, ruft er sofort Hilfe

Queensland (Australien) - Es klingt wie ein einfacher Job: Ein Mann sollte vergangenen Monat im australischen Queensland auf das Haus und den Hund seiner Auftraggeber aufpassen. Als der Haushüter jedoch gegen 3 Uhr morgens ins Bad ging, machte er eine mehr als unangenehme Entdeckung. Sofort griff der Aufpasser zum Handy.

Dieser Python chillte im Bad des Hauses.
Dieser Python chillte im Bad des Hauses.  © Facebook/Screenshot/Snake Rescue Sunny Coast

Vor dem Mann lag nämlich über der Toilette auf der Fensterbank ein Python. Der Entdecker taxierte die Größe des Reptils auf stattliche 1,5 Meter. Im Klo schwammen mehrere Hygieneartikel, die das Tier von der Fensterbank gestoßen hatte.

Klar war, dass hier ein Profi helfen musste. Aus diesem Grund rief der Haushüter bei "Snake Rescue Sunny Coast" an. Im Gespräch mit Newsweek erzählte Schlangenfänger Ryan Fuller in dieser Woche von dem Vorfall.

Gegenüber dem US-Magazin sagte der Experte: "Wir erhielten um 3 Uhr morgens einen Anruf von einem Mann, der auf ein Haus und auf einen Hund aufpasste. Ihm war gesagt worden, dass er die Hintertür offen lassen sollte, damit der Hund das Haus nach Belieben betreten und verlassen konnte. Aber dadurch konnte auch der Rautenpython frei ins Haus gelangen."

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In Lebensgefahr hatte der Entdecker der Schlange allerdings nie geschwebt. "Obwohl ein Biss ziemlich schmerzhaft sein kann, gelten sie nicht wirklich als gefährlich. Größere Arten können allerdings kleine Katzen und Hunde fressen und tun dies auch", so Schlangenfänger Fuller.

Snake Rescue Sunny Coast veröffentlichte Fotos des Auftrags auf Facebook

Was folgte, war die übliche Routine. Fuller weckte den Python auf, um dessen Verhalten zu beobachten. Kurze Zeit später packte er das Reptil in einen Beutel. Später setzte er es im Buschland wieder aus.

Obwohl Rautenpythons keine tödliche Gefahr für Menschen darstellen, sollte man Respekt vor den Tieren haben. Schließlich können sie ziemlich heftig zubeißen.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Snake Rescue Sunny Coast

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