Mann wird jeden Tag von Möwe angegriffen: So wehrt er sich jetzt!

Glasgow - Neil Douglas (35) hat es satt, dass er, sobald er seine Wohnung verlässt, von Möwen attackiert wird. Deswegen greift er jetzt zu einem drastischen Mittel...

Neil Douglas (35) wird seit geraumer Zeit von Möwen belästigt.
Neil Douglas (35) wird seit geraumer Zeit von Möwen belästigt.  © instagram.com/neilthomasdouglas/

Sobald er sein Haus verlässt, ist er auf der Hut: Der Schotte Neil Douglas fühlt sich derzeit auf den Straßen seines Heimatortes Glasgow nicht mehr sicher.

Täglich wird er nämlich von den örtlichen Möwen terrorisiert, die es offenbar auf den 35-Jährigen abgesehen haben.

Inzwischen ist er sogar davon überzeugt, dass es sich immer wieder um den gleichen Vogel handelt, der ihn angreift.

Douglas will nicht länger Opfer der Tiere sein. Deswegen entschied er sich nun dazu, seine Wohnung nur noch mit Helm zu verlassen.

Auf seinem Instagramkanal zeigte der Hochzeitsfotograf kürzlich, wie besessen die Tiere von ihm sind: 

Neil wird beim Radfahren von einer Möwe erspäht, die über ihm kreist. Der Vogel schreit und Neil erhöht seine Geschwindigkeit auf dem Fahrrad.

Die Möwe scheint dann dramatisch auf Neil zu stoßen, was ihn zum Schreien und Fluchen bringt.

Aus Angst vor einem Möwenangriff verlässt Douglas sein Haus nur noch mit Helm

Um sich gegen die Vögel zu schützen, trägt er jetzt immer einen Helm, sobald er das Haus verlässt.
Um sich gegen die Vögel zu schützen, trägt er jetzt immer einen Helm, sobald er das Haus verlässt.  © Screenshot Instagram

Gegenüber DailyRecord sagte der Schotte: "In den letzten Tagen werde ich immer wieder von dieser Möwe angegriffen - es ist jetzt ungefähr vier Mal gewesen."

Dann fügt er hinzu: "Ich denke, es ist jedes Mal dieselbe Möwe, da sie immer an der gleichen Stelle auf dem Weg auf mich zukommt."

Douglas ist der Meinung, dass die Tiere es aber vor allem auf Männer abgesehen haben. Sein Nachbar sei ebenfalls betroffen.

"Bisher wurde ich noch nicht verletzt, aber es ist kein schönes Gefühl. Es ist ziemlich beängstigend", so der 35-Jährige weiter.

Inzwischen hat er sich intensiv mit seinem "Feind" beschäftigt und eine mögliche Erklärung für das Verhalten der Vögel gefunden: "Mitte Juli verlassen die Jungen das Nest und die Eltern werden sehr beschützerisch. Das Tier muss denken, dass ich hinter den Babys her bin."

Mit Beginn der Corona-Beschränkungen gibt es für Möwen ebenfalls weniger Nahrungsmöglichkeiten, da kaum noch Menschen unterwegs sind. Dies könnte ebenfalls dafür sorgen, dass diese sich weitaus aggressiver verhalten.

Titelfoto: 123rf/ Konstantin Yolshin; instagram.com/neilthomasdouglas/

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