Mini-Vogel bringt mit seiner "coolen Frisur" Herzen zum Schmelzen

Köln – Wie sieht der denn aus? Ein kleines Vögelchen aus dem Tierheim Köln-Dellbrück verzaubert mit seiner Strubbelfrisur die Netzgemeinde.

Das kleine Vogelkind wird von den Pflegern im Tierheim Köln-Dellbrück aufgepäppelt.
Das kleine Vogelkind wird von den Pflegern im Tierheim Köln-Dellbrück aufgepäppelt.  © Instagram/Tierheim Köln-Dellbrück

"So klein und schon so 'ne coole Frisur", kommentieren die Mitarbeiter des Tierasyls einen Schnappschuss ihres Schützlings.

Auf dem Foto ist der Piepmatz zusammengekauert auf der Hand eines Betreuers zu sehen. Sein Körper ist noch so klein, dass man ihn wohl allein auf zwei Fingern transportieren könnte.

Winzige Krallen und ein zierlicher gelber Schnabel sind bereits zu erkennen. Die Augen kann das Vögelchen offenbar noch nicht öffnen und es ist fast vollständig nackt. Die Federn müssen sich in seinem jungen Altern erst noch bilden.

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Lediglich auf seinem überdimensional groß wirkenden Kopf lassen sich einzelne Zotteln finden, die wild in alle Richtungen abstehen und tatsächlich an die feinen Haare eines menschlichen Babys nach der Geburt erinnern.

Die Tierpfleger nehmen das drollige Federvieh zum Anlass, um auf ein wichtiges Thema hinzuweisen, denn "so witzig und niedlich das Vogelkind mit der Stromfrisur auch aussieht, so groß sind unsere Sorgen um jedes einzelne verwaiste Vögelchen, das dieser Tage zu uns kommt".

Das Tierheim Bergheim zeigt den Piepmatz im Instagram-Beitrag

Vögelchen aus dem Kölner Tierheim: User erkennt Ähnlichkeit zu beliebter TV-Figur

Die Piepmätze, die in der Obhut des Tierasyls landen, seien oftmals noch nackt, unterkühlt, hätten keine Kraft und wollen nicht sperren, also ihren Schnabel für Nahrung öffnen.

Die meisten von ihnen vermissen ihre Muttertiere und müssen daher von Hand der erfahrenen Tierfreunde großgezogen werden. "Dank der liebevollen Pflege unserer Kollegen aus der Kleintierabteilung schaffen es die meisten, auch ohne gefiederte Mama groß und stark zu werden."

"Und jeder Vogel, den wir wieder in die Natur entlassen können, gibt uns Kraft für den nächsten Notfall", schreiben die Mitarbeiter, die sich unermüdlich um das Wohl der kleinen Racker sorgen.

"Tolle Arbeit! Viel, viel Erfolg", loben User die Pfleger unter dem Post. Etliche kommen beim Anblick des Vögelchens ins Schwärmen: "Ach Gottchen, wie winzig" und "So was zuckersüßes", kommentierten Nutzer inklusive zahlreicher Herz-Emojis (Rechtschreibung übernommen).

Ein Vogel-Fan meint sogar eine gewisse Ähnlichkeit zu einem aus dem TV bekannten Artgenossen zu erkennen: "Wie Frederic Freiherr von Furchensumpf von Sascha Grammel", zieht er den Vergleich zur kauzigen Handpuppe des beliebten Comedians.

Titelfoto: Montage: Instagram/Tierheim Köln-Dellbrück

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