Rührendes Foto: Trauernde Pinguine treffen sich regelmäßig, um einander Trost zu spenden

Melbourne (Australien) - Zwei Zwergpinguine stehen eng umschlugen auf einem Felsen und beobachten die funkelnde Skyline der australischen Stadt Melbourne, die ihnen zu Füßen liegt.

Pinguine zählen zu den niedlichsten Tieren. (Symbolbild)
Pinguine zählen zu den niedlichsten Tieren. (Symbolbild)  © 123RF/Anthony Lister

Mit dieser bewegenden Aufnahme gewann der Fotograf Tobias Baumgartner den diesjährigen Community Choice Award bei den Ocean Photography Awards.

Und als wäre das Bild allein nicht schon bewegend genug, gibt es zu diesem auch noch eine herzergreifende Geschichte: Die beiden Pinguine stehen sich nämlich aus einem ganz bestimmten Grund so nahe.

Wie Baumgartner in seinem Post auf Instagram erklärte, seien die beiden Seevögel verwitwet – vor einiger Zeit verloren sowohl die ältere Pinguindame, sowie ihr neuer Freund ihre Partner und spenden sich seither gegenseitig Trost.

Laut eines Einheimischen, der sich um die Tierchen kümmert, treffen sich die beiden Turtelpinguinchen regelmäßig auf genau diesem Fels, um gemeinsam stundenlang die flackernden und tanzenden Lichter der Stadt zu beobachten.

Das ist das Gewinner-Foto

Ganze drei Nächte lang beobachtete der Fotograf die Pinguinkolonie und wartete auf den perfekten Moment, um ein Bild zu schießen. Das war nämlich gar nicht so einfach. Schließlich sind Pinguine keine gelernten Models, die für ein Foto gern einmal still stehen.

Bei diesem Pärchen war das aber sicher kein allzu großes Problem. Die beiden scheinen so versunken in ihrer eigenen Welt zu sein, dass sie den Fotografen vermutlich nicht einmal bemerkt haben.

Titelfoto: 123RF/Anthony Lister

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