Riesige Kreatur: Bootsbesatzung staunt nicht schlecht, wer da neben ihnen im Meer auftaucht

Cornwall (England) - Es sollte eigentlich nur eine Testfahrt werden, doch dann hatte die Crew von "AK Wildlife Cruises" mächtig Glück.

Plötzlich schwamm der Riesenhai neben dem Boot der Crew.
Plötzlich schwamm der Riesenhai neben dem Boot der Crew.  © Twitter/Screenshot/@ak_cruises

Das Team war vergangenen Montag an der britischen Küste nahe Cornwall mit seinem neuen Boot unterwegs. Plötzlich sahen die Abenteurer direkt unter der Wasseroberfläche in Portloe Bay eine riesige Kreatur.

Bei genauerem Hinsehen wurde ihnen klar, dass sie einen Riesenhai vor sich hatten. Ein Teammitglied reagierte blitzschnell und filmte das gigantische Tier, ehe es sich wieder in die Tiefe absetzte. Den Clip veröffentlichte AK Wildlife Cruises auf ihrem Twitter-Account.

Bootsführerin Georgia Bardua zeigte sich begeistert von der überraschenden Sichtung. Sie sagte laut Daily Mail: "Es war wirklich aufregend und sehr unerwartet. Es war ein ziemlich großer Riesenhai und sehr schön anzusehen und zu filmen."

Und weiter: "In Cornwall gibt es jedes Jahr nur eine Handvoll Sichtungen. Wir haben im Juli einige gesehen... In den letzten Jahren wurden sie viel früher im Jahr gesichtet."

Bardua glaubt, dass die Sichtung auf einen Anstieg der Meerestemperatur zurückzuführen sein könnte, der durch die globale Erwärmung verursacht wird.

Kapitän Keith Reeves mahnt andere Bootsbesitzer zur Vorsicht

"Wir haben eine Meeresoberflächentemperatur von 12,2 Grad Celsius gemessen, die für diese Jahreszeit besonders warm ist", so die Britin.

Auch der Kapitän der von AK Wildlife Cruises äußerte sich zu der ungewöhnlich frühen Sichtung. So mahnte Keith Reeves andere Bootsbesitzer, beim Navigieren durch das Gewässer vorsichtig zu sein.

Cornwall ist neben Westschottland und der Isle of Man einer der beliebtesten Orte, um Riesenhaie zu beobachten. Woher die Meerestiere kommen, ist übrigens ihr Geheimnis.

Georgia Bardua erklärte: "Niemand weiß wirklich, woher sie kommen oder wohin sie gehen. Daher wird derzeit viel darüber geforscht."

Die Briten haben also mehr zu bieten als das Monster von Loch Ness.

Titelfoto: Twitter/Screenshot/@ak_cruises

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