Wahnsinn beim Schulausflug: Was dieser Junge ausgräbt, ist eine Sensation
Kansas (USA) - Ein zwölfjähriger Schüler blickt bei einem harmlosen Ausflug auf den Boden und entdeckt ein paar ungewöhnliche Knochen im Dreck. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Er steht gerade vor den Überresten eines gigantischen Urzeit-Monsters.
Corbin Bullard (12) war mit seinem Geologie-Club in einem Steinbruch in Jewell County unterwegs, um eigentlich nach Haifischzähnen zu suchen, als ihm plötzlich mehrere riesige Wirbelknochen im Gestein auffielen.
"Whoa!", rief der Sechstklässler nur, als er den Boden absuchte. Seine Mutter Wendy erinnerte sich im Gespräch mit Fox 29 an den magischen Moment: "Wir schauten nach unten und fanden direkt sieben oder acht riesige Knochen."
Dem jungen Schüler war sofort klar: "Ich wusste nicht, was es war, aber ich wusste, es ist etwas ganz Großes!"
Gemeinsam mit den anderen Club-Mitgliedern rückte er danach immer wieder mit Schippe und Meißel aus. Insgesamt dreimal kehrte die Truppe zum Fundort zurück, um die Knochen vorsichtig freizulegen.
Für Corbin steht sein zukünftiger Job fest
Nach monatelangen, schweißtreibenden Ausgrabungen kam nun die absolute Sensation ans Licht: Der Schüler hat das fast komplette Skelett eines über 4,5 Meter langen Tylosaurus ausgegraben! Sogar der gewaltige Schädel des Monsters war noch komplett erhalten. Lediglich ein Teil des Schwanzes fehlte.
Die Forscher datierten den Jahrhundert-Fund auf die sogenannte Smoky-Hills-Kreideformation. Das bedeutet: Dieses prähistorische Riesen-Meeresreptil beherrschte vor sage und schreibe 82 bis 87 Millionen Jahren als absoluter Top-Killer die Ozeane, als das heutige Landesinnere der USA noch komplett unter Wasser stand.
Da die Sensation auf einem Privatgelände mit Erlaubnis der Besitzer entdeckt wurde, gehört das Monster nun ganz offiziell dem Jungen selbst. Für Corbin hat dieser Mega-Fund einfach alles verändert. Er will später unbedingt Paläontologe werden und weiter nach echten Monstern graben.
Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Wendy Bullard
