Limburg an der Lahn/Hünfelden - Ein Schweinestall brannte vollständig nieder, rund 250 Feuerwehrkräfte bekämpften die Flammen. Mehr als 200 Tiere konnten gerettet werden, doch für einige Schweine kam jede Hilfe zu spät.
Der Brand brach am späten Abend des Gründonnerstags auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters "Gnadenthal" in der westhessischen Gemeinde Hünfelden im Landkreis Limburg-Weilburg aus, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete.
Demnach konnten die Feuerwehrleute schon bei der Anfahrt aus weiter Ferne den Feuerschein über dem von der christlichen Gemeinschaft "Jesus-Bruderschaft" bewohnten und bewirtschafteten Areal sehen.
"Beim Eintreffen haben wir festgestellt, dass es sich um einen Vollbrand eines Schweinestalls und Heuschobers handelt", ergänzte der Sprecher.
Die Brandbekämpfer sicherten als Erstes ein nahe bei dem Stall stehendes Wohnhaus, dies sei "die oberste Priorität" gewesen.
Parallel rückten aber auch schon erste Feuerwehrleute zur Rettung der von den Flammen bedrohten Schweine aus. Es habe sich dabei um eine große Anzahl an Muttersäuen samt ihren Ferkeln gehandelt.
Feuer in Hünfelden: Etwa 30 Schweine sterben, rund 270 werden gerettet
Verletzt wurde bei dem Brand in Hünfelden niemand. Der Schweinestall wurde aber völlig zerstört. Er musste für den Abschluss der Löscharbeiten kontrolliert abgerissen werden, um die letzten Glutnester zu erreichen.
Auch das Wohngebäude wurde durch den Brand beschädigt. Der genaue Umfang des Schadens ist aber noch unklar.
Laut einem ein Sprecher der Polizei waren in dem Stall rund 300 Schweine untergebracht gewesen. Etwa 30 davon überlebten das Feuer nicht, alle anderen wurden von den Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht.
Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens auf dem ehemaligen Klostergelände liegen noch keine Erkenntnisse vor.