Storch fällt von Kirchendach: Tierarzt macht erschreckende Entdeckung

Von Monika Wendel

Letschin (Märkisch-Oderland) - Ein Storch ist in Letschin vom Dach einer Kirche geschossen worden. Bei einer Untersuchung in einer Tierarzt-Praxis stellte sich heraus, dass zwei Geschosse aus einer Luftdruckwaffe in seinem Flügel steckten.

Der verletzte Storch musste am Dienstag operiert werden.  © Tierschutzverein "Frutzel"/dpa

Das schilderte der Vorsitzende des Tierschutzvereins "Frutzel" in Frankfurt (Oder), Steffen Werschke. Zuvor berichteten mehrere Medien.

Am Dienstagnachmittag wurde der Storch in einer Tierarztpraxis operiert. "Die OP ist gut verlaufen. Ihm geht's gut", sagte Vereinsvorsitzender Werschke. Nun soll der erwachsene Storch - nach Angaben des Vereins vermutlich ein zweijähriges Tier - noch einige Wochen bei Frankfurt (Oder) gepflegt werden.

Eine Passantin habe am vergangenen Freitag im Letschiner Ortsteil Groß Neuendorf bemerkt, dass ein Storch vom Kirchdach gestürzt sei, schilderte Werschke. Es habe erst den Verdacht gegeben, dass er gegen ein Hindernis geflogen sein könnte.

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Beim Tierarzt zeigte sich jedoch ein ernsteres Bild: Auf Röntgenaufnahmen seien zwei Diabolo-Geschosse entdeckt worden, sagte Werschke. Außerdem seien zwei Brüche festgestellt worden. Der Storch wurde dann zunächst über das Wochenende in einer Pflegestelle versorgt und betreut - bis die Operation anstand.

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"Das ist erbärmlich", sagte der Vereinsvorsitzende Werschke zu der Schussverletzung. Der Tierschutzverein hat Anzeige erstattet und hofft, dass sich weitere Zeugen melden.

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