Tierbesitzer aufgepasst! Das ist bei Neuschnee wichtig

Berlin - Mit dem angekündigten Schneefall wird wieder vermehrt Streusalz und Splitt eingesetzt – eine Gefahr für die Pfoten von Haustieren. Das Tierheim Berlin gibt Tipps, wie Tierhalter ihre Vierbeiner jetzt schützen können.

Streusalz kann bei Hunden und Katzen unangenehme Hautreizungen verursachen.
Streusalz kann bei Hunden und Katzen unangenehme Hautreizungen verursachen.  © Bildmontage: Thomas Banneyer/dpa, Screenshot/instagram/tierschutzberlin

Vor allem Hunde leiden unter dem aggressiven Streusalz. Es trocknet die Pfoten stark aus, besonders die empfindlichen Ballen können rissig und schmerzhaft werden. Das Tierheim empfiehlt deshalb, die Pfoten bereits vor dem Spaziergang mit einer schützenden Salbe einzucremen.

Nach dem Gassigehen sollten die Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden, um Salz- und Splittreste zu entfernen.

Auch Katzenbesitzer sollten jetzt besonders achtsam sein. Freigängerkatzen können Streusalz an den Pfoten mit nach Hause bringen. Das Salz kann nicht nur die Haut austrocknen und Reizungen verursachen – beim Ablecken der Pfötchen besteht zudem die Gefahr einer Vergiftung. Nach dem Freigang sollten daher auch Katzenpfoten vorsichtig gereinigt werden.

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Zusätzlich rät das Tierheim, Katzen im Winter warme Rückzugsorte anzubieten. Besonders draußen lebende Samtpfoten freuen sich über geschützte Wärmeplätze, etwa eine kleine Hütte auf der Terrasse oder dem Balkon. Wichtig sei außerdem, dass Katzen jederzeit ins Warme kommen können, wenn sie frieren.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich so Verletzungen und gesundheitliche Risiken für Haustiere in der kalten Jahreszeit deutlich reduzieren.

Titelfoto: Bildmontage: Thomas Banneyer/dpa, Screenshot/instagram/tierschutzberlin

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